15.09.2014 08:45 Idol und Ikone

Kino: Get on up - James Brown - Der Gott des Soul war eine Inspiration für viele Künstler aus dem Musikbusiness

GET ON UP – Die James Brown Story

Am 9. Oktober 2014 wird nun auch endlich dem Kino ordentlich Soul eingehaucht, wenn GET ON UP – Die James Brown Story mit fantastischer Musik startet. (c) Universal Pictures

Von: GFDK - Michael Spalek

Was haben Michael Jackson, David Bowie und Tina Turner gemeinsam? Sie sind alle außergewöhnliche Musiker mit Welterfolg und unverkennbarem Stil – ohne Frage – doch es gibt noch eine Gemeinsamkeit: Alle haben sich maßgeblich von James Brown inspirieren lassen.

Und damit sind sie nicht allein, denn zig namhafte Künstler haben den einzigartigen Funk und die außergewöhnliche Kraft der Soul-Ikone als Inspiration genutzt und so brachte James Browns beflügelnde Aura viele Künstler erst auf den richtigen Weg.

Die Reggae-Legende Bob Marley coverte sogar den ganzen Song „I guess I’ll have to cry, cry, cry“  und auch Stevie Wonder schuf eine eigene Interpretation des Songs „Please, Please, Please“, mit dem sich Brown ikonografisch in der Musikwelt verewigt hatte.

Mick Jagger war von James Brown beeindruckt

Für die Rolling Stones, allen voran Mick Jagger, der bis heute beindruckt von Browns Tanzstil ist, war der Godfather of Soul seit der T.A.M.I.-Show im Jahre 1964 eine Ikone. Keith Richards äußerste sich dazu in vielen Interviews und bemerkte immer wieder, dass die Idee, nach Brown auf dem Konzert aufzutreten, ihr größter Karrierefehler war. Denn egal wie gut sie danach auch spielten, es war unmöglich, James Browns Performance zu toppen.

 

Godfather of Soul

Die schiere Übergröße James Browns wird umso deutlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, dass auch die beiden Poplegenden Michael Jackson und Prince dem einzigartigen Stil und Charme von James Brown erlegen waren. So traten beide gemeinsam mit der Soullegende auf und bedienten sich einiger Elemente für ihre eigenen Songs

David Bowie hatte sogar im umgekehrten Fall Glück. Für seinen berühmten Titel „Hot“ bediente sich James Brown mehrerer Elemente des Stückes „Fame“ von Bowie. Eine große Ehre und auch Bowie äußerte sich dazu sehr positiv und gestand, dass er sich ebenfalls oft von Brown hat inspirieren lassen.

 James Browns Musik lebt weiter

Ob Urgesteine oder Talente von heute. Es gibt unzählige Musiker in denen sich der Hardest Working Man in Show Business wiedererkennen lässt. The Shins, OutKast, Rick James, Bobby Brown, Earth, Wind and Fire, Fela Kuti und Tina Turner – James Browns Musik lebt weiter, sei es durch Samples und Neuinterpretationen oder einfach nur durch die Seele die in jedem seiner Songs steckt. Am 9. Oktober 2014 wird nun auch endlich dem Kino ordentlich Soul eingehaucht, wenn GET ON UP – Die James Brown Story startet und mit fantastischer Musik und einem äußerst intensiven Einblick in sein Leben James Brown wieder zum Leben erweckt.

GET ON UP wird von Oscar Preisträger Brian Grazer (A Beautiful Mind, 8 Mile), Erica Huggins (Flightplan), Mick Jagger und Victoria Pearman (Shine a Light) produziert.

Ab 9.10.2014 im kino, im Verleih von Universal Pictures

Pressebetreuung: Pure Online  E-Mail: michael.spalek@pureonline.de

Weiterführende Links:
http://www.get-on-up-film.de/