05.01.2013 09:08 über seinen neuen Roman "In einer Person"

Hörfunk-Tipp: "Das Gespräch" mit dem US-Schriftsteller John Irving am 5. Januar, 18.00 Uhr, NDR Kultur

Hörfunk-Tipp: "Das Gespräch" mit dem US-Schriftsteller John Irving am 5. Januar, 18.00 Uhr, NDR Kultur

John Irving bei einer Lesung, Foto: Elke Wetzig/CC-BY-SA / Quelle: Wikipedia

Von: NDR Presse

Wenn seine Hauptfiguren sexuell auf sehr große Abwege geraten, dann wählt John Irving in seinen Büchern gern die Ich-Form, wie auch in seinen neuen Roman "In einer Person". Im Gespräch auf NDR Kultur erzählt der US-Schriftsteller über seinen jüngsten Romanheld Billy: Der ist bisexuell und ebenso attraktiv für Frauen wie für Männer. Das macht ihn verdächtig bei beiden Geschlechtern. Er gehört zu einer Minderheit in der Minderheit. Für dieses Bekenntnis biete die Ich-Form die richtige sprachliche Plattform, so der Erfolgsautor. Im Gespräch mit Ruthard Stäblein gibt John Irving auch Auskunft über seinen Werdegang. Er hat über ein Dutzend Romane geschrieben im Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten. International bekannt wurde er mit seinem vierten Roman "Garp oder wie er die Welt sah". John Irving erklärt auch, warum er als Student nach Wien ging und nicht nach Paris, dass ihm die deutsche Kultur gefällt - und die deutsche Sprache, die er immer wieder in das Interview einflicht. Der engagierte amerikanische Romanautor, der in diesem Jahr 70 wird, freut sich aber auch, dass Obama in seiner zweiten Amtszeit zwei Richterstellen am US-Verfassungsgericht neu besetzen kann und dass dies den Ausschlag für eine liberalere Rechtsprechung auch für sexuelle Minderheiten bedeuten könnte. "Das Gespräch" mit John Irving - zu hören am Sonnabend, 5. Januar, um 18.00 Uhr auf NDR Kultur.


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