26.05.2015 08:00 Freiheitssuche

Die Maisinsel - allegorisches, vielfach prämiertes Drama vom zarten (Liebes-)Erwachen

Die Maisinsel kino

Um zartes (Liebes-)Erwachen und den Wunsch nach Selbstbestimmung kreist das allegorische Drama; (c) Neue Visionen

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Von: GFDK - Neue Visionen/kino.de

Meditative Langsamkeit und wunderschön komponierte, hypnotische und zum Teil enigmatische Bilder zeichnen den zweiten Spielfilm von George Ovashvili ("Das andere Ufer") aus, der den Hauptpreis beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary gewann und von Georgien ins Oscar-Rennen geschickt wurde.

Die Maisinsel demnächst im Kino

Um zartes (Liebes-)Erwachen und den Wunsch nach Selbstbestimmung kreist das allegorische Drama, das fast ohne Worte von der Suche nach einem freien Leben in der vergänglichen Welt der kaukasischen Grenzregion erzählt.

Abga, ein alter Bauer, lebt mit seiner 16ja?hrigen Enkelin Asida am Fluss Enguri. Die Schneeschmelze im Kaukasus schwemmt jedes Frühjahr große Brocken fruchtbaren Bodens ins Tal, wo sich diese zu kleinen Inseln zusammenschieben. Abga beschließt, das neu gewonnene Land trotz aller Risiken zu bepflanzen. Er baut eine Hu?tte und sa?ht Mais aus. Eines Tages begegnet Asida einem verwundeten Soldaten, der sich in den Feldern verborgen ha?lt. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und träumt von einem eigenen Leben.

Freiheitssuche einer 16-Jährigen Georgierin

Kinostart: 28.05.2015