03.02.2013 09:21 Dominik-Graf Filmreihe vom 6.2. bis 29.3.2013

Ausgewählte Filme des deutschen Regisseurs Dominik Graf in Düsseldorf

DAS SCHLAFENDE MÄDCHEN Regie: Rainer Kirberg, mit Jakob Diehl, Natalie Krane, Christoph Bach

DAS SCHLAFENDE MÄDCHEN Quelle: Filmmuseum Düsseldorf

Von: GFDK - Filmmuseum Düsseldorf

Eine Retrospektive mit ausgewählten Filmen des deutschen Regisseurs Dominik Graf zeigt das Filmmuseum Düsseldorf vom 6. Februar bis 29. März. Graf wird am 23. Februar, um 19 Uhr persönlich in der Black Box, Kino des Filmmuseums, anwesend sein und das erste umfassende Buch über sein Schaffen vorstellen.

Zusammen mit den Buchautoren Olaf Möller und Christoph Huber wird Graf über das Buch und sein filmisches Werk sprechen, wobei die Stadt Düsseldorf eine besondere Rolle spielen wird. Danach ist der Film "Die Katze" mit Götz George zu sehen. Neben diesem Streifen entstand auch der Polizeithriller "Die Sieger" (1994) in Düsseldorf, der Stadt, die nach Grafs eigenem Bekunden bis heute seine Lieblingskulisse ist.

Dominik Graf ist der wichtigste, produktivste und vielseitigste deutsche Gegenwartsregisseur. Fast 60 Filme umfasst sein Werk, für das er über 30 Preise gewann. Große Kinoproduktionen wie der Thriller "Die Katze" (1988) oder "Der rote Kakadu" (2006) gehören ebenso zu seinem Werk ebenso wie herausragende Fernsehfilme wie "Eine Stadt wird erpresst" (2006). Neben seiner Regietätigkeit unterrichtet Graf seit 2004 an der internationalen Filmschule in Köln.

Fr 1.2. 18:00 | Mo 4.2. 20:00 | Mi 6.2. 17:30
DAS SCHLAFENDE MÄDCHEN
D 2011 | 105‘ | ab 18
Regie: Rainer Kirberg, mit Jakob Diehl, Natalie Krane, Christoph Bach u.a.
Düsseldorf, Anfang der 1970er Jahre. Der junge introvertierte Beuys-Schüler Hans lernt Ruth kennen, eine jugendliche Streunerin, die in einem Stadtpark lebt. Fasziniert von ihr, macht er Ruth zum Motiv seiner Videoarbeit und nimmt sie bei sich auf. Ruth wächst schnell in die Künstlerszene um Hans hinein, sie nimmt einen Job als Aktmodell an der Akademie an. Doch Hans misstraut ihrem neuen Leben, er argwöhnt, dass Ruth mit der Wandlung zum „Glamourgirl“ nur vor sich selbst flieht. Für ihn bleibt sie das rätselhafte, verirrte Mädchen, in das er sich insgeheim verliebt hatte, ein Sujet, das er mit niemandem teilen will. Eifersüchtig auf seinen besten Freund Philipp, sperrt er Ruth im Atelier ein, um – wie er glaubt – im Reagenzglas der Kunst ihr Geheimnis zu erforschen. Mit diesem Experiment geraten ihm Kunst und Leben unauflösbar durcheinander.

Im Stil eines selbstreflexiven Videoexperiments, aber mit dramatischen Mitteln des narrativen Kinos, lässt der Film eine Zeit lebendig werden, in der die ersten portablen Videosysteme unter Künstlern populär wurden und sich parallel zur aufkommenden Videokultur eine wichtige Epoche der Performance-Kunst ausformte.

CZECH IN: Der tschechische Film nach 1989
Filmreihe vom 1.2. bis 28.2.2013

DOMINIK GRAF
Filmreihe vom 6.2. bis 29.3.2013


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