22.07.2012 07:32 zwei Monate in der marokkanischen Wüste zelten

Allein die Wüste - Der Alltag in der totalen Einsamkeit des Filmemachers Dietrich Schubert

Allein die Wüste (c)Foto: RealFiction/Dietrich Schubert

Von: Kino.de - 4 Bilder

Mitten in der marokkanischen Wüste, in Zagora, stellt Filmemacher Dietrich Schubert sein Zelt auf, um dort ganz auf sich alleine gestellt zwei Monate zu (über)leben. Ausgerüstet mit 135 Litern Trinkwasser, 80 Litern Brauchwasser, solarbetriebenen Akkus und haltbarer Verpflegung, fuhr er quer durchs Wüstengelände und entschied sich für einen besonders abgelegenen Platz mit scheinbar endlosem Weitblick, direkt neben einer freistehenden Akazie gelegen. In seinem filmischen Tagebuch dokumentiert er seinen Alltag in der totalen Einsamkeit.

Kritik:

Aus der Begegnung mit den extremen Bedingungen der Wüste wurde für den Dokumentarfilmer Dietrich Schubert ("Spuren in der Sahara - Die Abenteurerin Alexandrine Tinne") eine Konfrontation mit sich selbst. Die Idee zu dem Selbstexperiment entstand während der Dreharbeiten zu früheren Dokumentationen, bei denen er mit einem Team mehrfach Wüstengebiete bereist hatte. Nun wollte er ganz auf sich allein gestellt sein. Entstanden ist ein mitreißender Selbsterfahrungstrip, der den Zuschauern beim schieren Überlebensprozess mitfiebern lässt.

Deutschland 2011
Laufzeit: 85 Min.

 

Regie: Dietrich Schubert
Verleih: RealFiction

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