12.11.2012 07:30 Tanz im Kino - Exklusiv in 80 Kinos

25. November 2012 um 16:00 Uhr: "Die Tochter des Pharao" aus dem Bolschoi-Theater in Moskau

25. November 2012 um 16:00 Uhr: "Die Tochter des Pharao" aus dem Bolschoi-Theater in Moskau

Bild 1 und 2: (c) Damir Yusupov / Tanz im Kino

Bild 3: (c) M. Logvinov / Tanz im Kino

Von: GFDK - Tanz im Kino - 3 Bilder

Die neue Saison des moskauer Bolschoi-Balletts wird ab dem 30. September 2012 in rund 80 Kinos in Deutschland und Österreich (exklusiv verliehen von dcinex Entertainment) live übertragen.

 

 

 

Am 25. November 2012 um 16 Uhr:

Die Tochter des Pharao

 

Ballett in 3 Akten, Laufzeit: 2 Stunden 55min mit 2 Pausen

Libretto von Jean-Henry Saint-Georges und Maurice Petipa nach dem Roman "Le roman de la momie" von Théophile Gautier, in der Version von Pierre Lacotte.

Musik : Cesare PUGNI
Autor der Partitur: Alexander SOTNIKOV
Choreographie: Pierre LACOTTE (nach dem Ballett mit dem gleichen Namen von Marius Petipa)
Designer: Pierre LACOTTE
Musikalische Leitung: Paul KLINICHEV

 

Das Bolschoi-Theater (wörtlich übersetzt „Großes Theater“) ist eine der renommiertesten Opern-und Ballettbühnen weltweit. Das Bolschoi-Ballett verfügt über mehr als 250 Tänzer und sein jährliches Repertoire umfasst mehr als 30 Ballette mit klassischen Werken sowie Kreationen der berühmtesten zeitgenössischen Choreographen. Legendäre Künstler haben am Bolschoi getanzt. Dank seiner Ballettschule setzt das Bolschoi die Tradition des klassischen Balletts mit einer neuen Generation von talentierten jungen Tänzern fort.

 

 

INHALT


Der junge Engländer Lord Wilson reist mit seinem Diener John Bull durch Ägypten. Am Fuße einer Pyramide, treffen sie eine Karawane von arabischen Händlern, die die beiden in ihr Zelt einladen. Plötzlich bricht ein gewaltiger Sturm los. Reisende und Händler sind gezwungen, Schutz in der nächstgelegenen Pyramide zu suchen. Der Haushüter fordert seine ungebetenen Gäste auf, auf den Lärm zu achten, den sie verursachen, da Aspicia, die Tochter eines der mächtigsten Pharaonen Ägyptens, in einem nahegelegenen Grab liegt. Die Kaufleute lassen sich in einer Ecke nieder und zünden ihre Opiumpfeifen an. Lord Wilson fragt auch nach einem Tschibuk... Er schläft ein und beginnt, phantastische Träume zu haben. Die Tochter des Pharao, Aspicia, wird lebendig und legt ihre Hand auf sein Herz. Lord Wilson wird sofort in die Vergangenheit versetzt, wo er zu Ta-Hor, einem alten Ägypter wird. Ta-Hor und Aspicia verlieben sich, aber sie ist einem nubischen König versprochen...



CHOREOGRAPHIE


Pierre Lacotte wird 1932 in Frankreich geboren und ist für seine vielseitigen Talente als Tänzer, Choreograph und Ballettmeister bekannt. Im Jahr 1942 begann er das Studium an der Hochschule für Ballett der Pariser Oper, wurde 1946 ein Teil des Ensembles und im Jahr 1953 Solotänzer. Nach einer Beinverletzung im Jahr 1956 begann er sein Studium der Choreographie der in Vergessenheit geratenen Ballette der Romantik. Er wurde im Jahre 1971 zum Ballettmeister der Pariser Oper und inszenierte Coppélia im Jahr 1973 und Paquita im Jahr 2001 neu. Diese beiden Produktionen verhalfen ihm zu großem Erfolg und ermutigten ihn, sich an die Neubearbeitung anderer Choreographien zu wagen. Er war im Jahr 2000 mit Die Tochter des Pharao mit der Primaballerina Svetlana Zakharova weltweit erfolgreich. Immer noch sehr aktiv, arbeitet Pierre Lacotte derzeit an der Neubearbeitung von La Fille du Danube.

 


HINTERGRUND


Die Tochter des Pharao feierte im Jahre 1862 zuerst in der Choreographie von Marius Petipa in einer umjubelten Aufführung wie man sie noch nie zuvor gesehen hatte am Petersburger Bolschoi-Theater Premiere. Durch seine Beliebtheit beim Publikum wurde Die Tochter des Pharao mehrfach wiederaufgeführt. Im Jahr 1864 kam das Ballett von Petersburg ans Moskauer Bolschoi-Theater. Aber in der Sowjetzeit wurde es für ideologisch unreif erachtet und fiel aus dem Repertoire, sodass es fast in Vergessenheit geriet. Im Jahr 2000 erhielt Pierre Lacotte vom Bolschoi-Theater den Auftrag, Petipas gewaltiges ägyptisches Fresko wieder aufleben zu lassen, und ihm ist es erfolgreich gelungen, diesem vergessenen Meisterwerk neues Leben einzuhauchen.

 

 

Liste der Teilnehmenden Kinos:

http://www.tanzimkino.com/?page_id=8

 

Presse & Marketing
:
Frauke Knappke

Email:frauke.knappke@remove-this.dcinex.com



Internet: www.tanzimkino.com