18.02.2012 07:20 2.222 Einreichungen - Filme aus 82 Ländern

24. Filmfest Dresden vom 17. bis 22. April 2012 - 815,9 Kilometer Film eingereicht

(c) Veranstalter

Von: Viktoria Franke

„KURZ“filme  Kaum zu glauben, wenn man die ersten Zahlen des 24. Filmfest Dresden hört. Mit einer Schnapszahl von 2.222 Einreichungen erreicht das Internationale Kurzfilmfestival im Jahr 2012 eine Filmlänge von 815,9 Kilometern.

Nun heißt es für die Sichtungskommission, sich bis Mitte Februar
durch das Material zu sichten - mit 40.792,2 Minuten ein langwieriges
Unterfangen. „Kurz“ scheint so eine völlig neue Dimension zu erreichen.

Dabei werden die Internationale und Nationale Sichtungskommission etliche
exotische Projekte zu sehen bekommen. Madagaskar Kosovo? Mozambique Ghana


– Allesamt keine großen Filmkulturen, doch beim Filmfest Dresden sind sie
vertreten. Hinzu kommen neben den nationalen Einreichungen aus Deutschland
weitere 77 Länder aus aller Welt. In den Filmen des internationalen
Wettbewerbs wird es vor allem „Nous parlons français“ , „Hablamos español“
und „We speak English“ heißen, denn Frankreich, Spanien und Großbritannien
sind mit 298, 156 bzw. 129 Einreichungen klare Spitzenreiter.

Die größte Sparte nehmen erneut die Kurzspielfilme ein – ganze 1.419
erreichten die Organisatoren des Filmfests Dresden, 378 dieser Filme sind
aus Deutschland. 550 Animations-, 137 Dokumentar- und 116 Experimentalfilme
komplettieren die  facettenreiche Bandbreite der Einreichungen.

Die Leitung des Filmfest Dresdens um Alexandra Schmidt, Karolin Kramheller
und Katrin Küchler zeigte sich von der Zahl der Einreichungen erneut sehr
zufrieden: „Das Resultat der Filmeinreichungen ist sehr erfreulich und wir
sind wieder einmal positiv überrascht, wie viele Filme aus den
unterschiedlichsten Ländern der Welt ihren Weg nach Dresden gefunden haben.


Wir freuen uns sehr darauf, diese Vielfalt und die Bandbreite kurzfilmischen
Schaffens auch bald dem Publikum präsentieren zu können“, so Küchler.

Sichtungskommissionen nehmen Arbeit auf
Für die beiden Sichtungskommissionen  heißt es noch bis Mitte Februar, sich
durch insgesamt fast 680 Stunden Film zu kämpfen. Die internationalen
Beiträge werden von Ines Seifert (Anglistin), Petra Wille
(Filmjournalistin), Stephan Raack (Besitzer & Betreiber, Programmkino
THALIA), Sven Voigt (Besitzer & Betreiber, Filmgalerie Phase IV) und
Johannes Vittinghoff (Filminitiative Dresden e.V.) gesichtet. Die nationalen
Beiträge werden von Kommissionsneuling Mandy Müller (Animatorin), Simone
Lade (Kultur- und Veranstaltungsmanagerin), Katrin Küchler (Teil der
Festivalleitung, Filmfest Dresden), Frank Pawella (wissenschaftlicher
Mitarbeiter, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft TU Dresden) und Jörg
Polenz (Filminitiative Dresden e.V.) unter die Lupe genommen.

Über das Filmfest Dresden

Das Filmfest Dresden wurde im Frühjahr 1989 gegründet und hat sich seitdem
von einem Forum verbotener bzw. selten gezeigter Spielfilme zu einem der
renommiertesten Kurzfilmfestivals in Deutschland und Europa entwickelt. Die
Veranstalter zeigen im Wettbewerb Animations- und Kurzspielfilme und
vergeben Preise im Gesamtwert von 64.000 Euro.

Neben den Wettbewerben gibt es eine Vielzahl von thematischen Sonderprogrammen, in denen neben Animations- und Spielfilmen auch Dokumentationen und Experimentalfilme gezeigt werden. Die Veranstaltung versteht sich als Publikumsfestival, wie auch als Plattform für Branchenvertreter.

Das Filmfest Dresden ist auch außerhalb der Festivalwoche aktiv. So geht es mit ausgewählten Programmen auf Tournee im In- und Ausland. Das Filmfest Dresden wird von der Filminitiative Dresden e.V. veranstaltet.

F.d.R.d.A.

www.filmfest-dresden.de 



Viktoria Franke
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