23.05.2016 01:05 URMILA – für die Freiheit

13.000 Mädchen befreit - Freiheit, Gerechtigkeit und eine Perspektive

URMILA  fuer die Freiheit

„URMILA – für die Freiheit“ erzählt die hoffnungsvolle Geschichte einer jungen Frau, die um Freiheit, Gerechtigkeit und eine Perspektive für junge Mädchen in Nepal kämpft.

Von: GFDK - Redaktion

Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wird. Erst 12 Jahre später gelingt ihre Befreiung. Mit der eigenen Freiheit gibt sich Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will:

„Kinder gehen zur Schule! Erwachsene gehen arbeiten!“ Urmila schreit ihre Wut in einem Protestzug auf den Straßen von Kathmandu hinaus. Voller Zuversicht kämpft sie für die Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) gegen das offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und somit gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat.

Ab 26. Mai 2016 im Kino

Die nepalesische Organisation FKDF wurde von ehemaligen Kamalari mitgegründet, die nun ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre gewonnene Stärke für andere junge Frauen einsetzen. Inzwischen konnten von Urmila und ihren Mistreiterinnen 13.000 Mädchen befreit werden.

Urmila macht auch außerhalb Nepals auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam, sie reist auf andere Kontinente und hält mitreißende Reden, u.a. auf dem Oslo Freedom Forum. Auf diese Art lenkt sie die internationale Aufmerksamkeit auf ihren Kampf für ein gerechteres Nepal.

Freiheit und Gerechtigkeit

Gleichzeitig hat sie sich ein vermeintlich unerreichbares Ziel gesetzt: Urmila möchte Rechtsanwältin werden und ihr Heimatland Nepal weiter verändern. Dafür versucht sie ihren Schulabschluss nachzuholen, denn wie den meisten Kamalari blieb auch ihr eine Schulbildung verwehrt. Das Lernen versucht die mittlerweile 25-Jährige mit ihrer Arbeit als Aktivistin zu vereinbaren, stößt dabei aber zunehmend an ihre Grenzen. Muss sie sich für einen Weg entscheiden?

„URMILA – für die Freiheit“ erzählt die hoffnungsvolle Geschichte einer jungen Frau, die um Freiheit, Gerechtigkeit und eine Perspektive für junge Mädchen in Nepal kämpft.

Urmila, die selbst das Schicksal der Versklavung erlitten hat, versucht voller Hoffnung, Stärke und einer unaufhörlich positiven Einstellung, das bestehende System in ihrer Heimat zu verändern. Gemeinsam mit anderen ehemaligen Betroffenen bietet sie den Mädchen durch die Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) neben der Befreiung auch neue Chancen durch eigens entwickelte Bildungs- und Ausbildungsprogramme.

In dem bewegenden Dokumentarfilm URMILA begleiten wir eine beeindruckende junge Frau bei ihrem Kampf für ein gerechteres Leben in Nepal.

„URMILA – für die Freiheit“ ist eine Produktion von gluthfilm (Susan Gluth) und zero fiction film (Martin Hagemann). Unterstützt von Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Medienboard Berlin-Brandenburg, Kuratorium junger deutscher Film, BKM, FFA, DFFF, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst.

Der farbfilm verleih wird den Film am 26.05.2016 in die deutschen Kinos bringen.

 

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