02.06.2013 09:00 Dienstag 4.6.2013, 19:30 Uhr Literaturhaus Frankfurt

Lesung: Peter Buwalda in Frankfurt zu "Bonita Avenue" und dem Krisengebiet Familie

Peter Buwalda liest in Frankfurt aus Bonita Avenue

Sein Eremitendasein hat einen Roman hervorgebracht, der einen solchen Wumms hat, dass man nicht glauben kann, dass Bonita Avenue ein Erstlingswerk ist. (c) Rowohlt

Von: Literaturhaus Frankfurt

„Ich schrieb viereinhalb Jahre an diesem Roman. Tagsüber bin ich nur ganze fünfmal aus dem Haus gegangen. Viermal zum Zahnarzt und einmal zu einem Freund“, sagt der niederländische Autor Peter Buwalda. Sein Eremitendasein hat einen Roman hervorgebracht, der einen solchen Wumms hat, dass man nicht glauben kann, dass „Bonita Avenue“ (Rowohlt, Deutsch von Gregor Seferens) ein Debüt ist.

Hier fliegt einfach alles in die Luft: in Enschede eine Feuerwerksfabrik und gleichzeitig die Familie Sigerius in ihre Einzelteile. Tochter Joni entpuppt sich als Internetpornostar, ihr Vater Siem als ein Kunde, sein Sohn Wilbert als Mörder. In „Bonita Avenue“ herrscht Komplettzerstörung. Die Trümmer, die am Ende übrig bleiben, heißen Wahnsinn, Selbstmord, Psychiatrie. Man hat ihn mit dem Autor der „Korrekturen“ verglichen, aber man könnte Franzen auch an Buwalda messen.

 

Dienstag 4.6.2013, 19:30 Uhr Literaturhaus Frankfurt


Literaturhaus Frankfurt am Main e.V.
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

Moderation: Laurette Artois (Goethe-Uni)
Lesung deutscher Text: Martin Butzke

Eintritt 7 / 4 Euro

Internet: www.literaturhaus-frankfurt.de