02.05.2015 08:53 romantik pur

Herzschmerz: Fünf Viertelstunden bis zum Meer - Geschichte einer großen, unerfüllten Liebe

Liebesgeschichte für den Urlaub: Fuenf Viertelstunden bis zum Meer

Ernest van der Kwast erzählt die Geschichte einer großen, unerfüllten Liebe, von kleinen Zufällen und großen Entscheidungen - und von der Erfindung des Bikinis (c) Mare Verlag

Von: GFDK - Mare Verlag

Juli 1945, ein heißer Sommertag am Strand von San Cataldo, am östlichen Ufer von Italiens Absatz: Fasziniert beobachten die Brüder Ezio und Alberto die Mädchen am Strand, die in hochgeschlossenen Badeanzügen vorbeistolzieren.

Bis die 20-jährige Giovanna Berlucchi aus der Brandung auftaucht – in einem Zweiteiler. So etwas haben die Jungen noch nie gesehen. Ezio verliebt sich leidenschaftlich in die stolze donna Pugliese, und im Laufe dieses Sommers, in dem der Zweiteiler nicht die einzige Offenbarung bleibt, wird er ihr zwei Heiratsanträge machen. Doch Giovanna liebt das Meer und ihre Freiheit, sie hat die »Lunge eines Delfins« und kann länger tauchen als ihre vier Schwestern zusammen: Auf beide Anträge antwortet sie, indem sie zum Meer läuft und in den Wellen verschwindet. Aus Schmach und Kummer flieht Ezio, so weit er kann, vom Süden in den Norden Italiens. Dort wird er Apfelpflücker, und in den kalten Südtiroler Wintern melkt er Kühe – doch nie vergisst er Giovanna und den gemeinsam verbrachten Sommer. Über sechs Jahrzehnte sehnt er sich nach seiner ersten und einzigen großen Liebe. Da trifft ein Brief von ihr ein.

Liebesroman für den Urlaub am Strand

In Szenen, die elegant zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln und mediterrane Sinnlichkeit verströmen, erzählt Ernest van der Kwast die Geschichte einer großen, unerfüllten Liebe, von kleinen Zufällen und großen Entscheidungen – und von der Erfindung des Bikinis.

Pressestimmen

»Eine Liebesgeschichte, so bittersüß wie Amaretto.«
(SI Style)

»Wer soll das Buch lesen? Alle Romantiker dieser Welt. Und diejenigen, die auf 90 Seiten wieder einmal im Herzen berührt werden wollen.«
(Schweizer Illustrierte)

»Ein eindringlicher und federleicht erzählter Liebesroman.«
(Christine Westermann, WDR 2)

»Kein Wort zuviel, aber es wird genug angedeutet, um ein stilles Feuerwerk an Farben, Bildern, Gerüchen und Gefühlen zu entfachen.«
(Christine Westermann und Andreas Wallentin, WDR 5)

»Van der Kwast schreibt ebenso poetisch wie Marco Lodoli [...] Eine wundervoll wahre Geschichte um die Schmerzen der Liebe und das Stillstehen der Zeit.«
(Harff-Peter Schönherr, Stadtblatt Osnabrück)

»Es ist eine kleine Melodie, eine Folge von Stimmungen: Die Erzählung Fünf Viertelstunden bis zum Meer kommt erst leicht, dann sinnlich und schließlich melancholisch daher.«
(Niklas Bender, FAZ)

»Fünf Viertelstunden bis zum Meer ist zutiefst romantisch.«
(Peter Pisa, Kurier)

»Wunderschön erzählter Roman, der selbst stocknüchterne Zweifler zum Glauben an die wahre Liebe bekehrt.«
(Elle)

»Das ist alles köstlich, haarscharf am Kitsch entlang gesegelt. Ernest van der Kwast entsüßt seinen Text gekonnt mit Melancholie und Einsamkeit.«
(Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur)

»96 Seiten über die Wucht der Liebe. Van der Kwast entfaltet die Geschichte mit stiller Wucht und man fragt sich: Woher weiß einer mit 31 Jahren so viel über das Leben?«
(Emotion)

»Anrührende Liebesgeschichte. [...] Mit Fünf Viertelstunden bis zum Meer schreibt Ernest van der Kwast eine Liebesgeschichte in Sepia-Tönen. Es ist eine sinnliche Hommage an das alte Italien. [...] Im rückblickenden Wechsel der Zeiten und der Orte erzählt der unbeschwert romantische Text von einer versäumten Liebe und einer späten Erfüllung, die Kraft des erlebten Augenblicks so etwas Banales wie die vergehende Zeit aufhebt.«
(NZZ am Sonntag)

»Ernest van der Kwast ist ein schamloser Romantiker, ich liebe seine Geschichten.«
(Tommy Wieringa)

»Eine spannende Liebesgeschichte über die allererste Frau im Bikini.«
(Maries Dekkers)

»Ernest van der Kwast, der als Mischung zwischen Borat und Arnon Grünberg bekannt ist und in Mama Tandoori umwerfend komisch über seine indische Mutter geschrieben hat, schlägt in seinem neuen Buch einen ganz anderen Ton an: dezenter und sanfter, vor allem aber sehr überzeugend schreibt er über unerreichbare Liebe und verpasste Chancen, und er erweist sich als ein Romantiker, der den Rhythmus der Melancholie extrem gut beherrscht.«
(Knack Focus)

»Sensationell, wie Ernest van der Kwast hier mit dem Stil seines Vorgängerromans, dem saulustigen Mama Tandoori, bricht. Mit wie vielen Stiften kann dieser begabte Sohn eines Wissenschaftlers aus Rotterdam und einer indischen Mutter eigentlich schreiben? [...] Inspiriert durch seinen Wohnsitz in Italien, hat er eine sinnliche Novelle voller Melancholie und Vergänglichkeit geschrieben. [...] Fünf Viertelstunden bis zum Meer ist eine Heimkehr für van der Kwast. Eine Heimkehr in der Literatur. Unter seiner eigenen Fahne. Mit seinem eigenen Stift.«
(Limburgs Dagblad)

»Mit Fünf Viertelstunden bis zum Meer preist van der Kwast die melancholische Seite der Liebe, aber mit einem Happy End.«
(De Morgen)

»Wunderschön geschrieben [...] und voller überraschender Details.«
(Leidsch Dagblad)

Über den Autor Ernest van der Kwast

Ernest van der Kwast wurde 1981 in Bombay geboren und ist halb indischer, halb niederländischer Herkunft. Sein autobiografischer Roman Mama Tandoori (2010) war mit knapp 100 000 verkauften Exemplaren ein Bestseller in den Niederlanden und wurde für das Theater adaptiert. Van der Kwast lebt in Südtirol.

Andreas Ecke, 1957 in Wuppertal geboren, studierte Germanistik, Niederlandistik und Musikwissenschaft und arbeitete viele Jahre als Buchhändler. Er übersetzte u. a. Bücher von P. F. Thomése, Geert Mak, Cees Nooteboom, Otto de Kat und Gerbrand Bakker ins Deutsche. Für seine Übersetzung des Romans Oben ist es still von Bakker erhielt er 2010 den Else-Otten-Übersetzerpreis. Ecke lebt in Bonn.

Ernest van der Kwast
Fünf Viertelstunden bis zum Meer, Mare Verlag Februar 2015