11.11.2013 08:45 Traumhaft, klug und voller Poesie

Endzeitroman. Debüt von Roman Ehrlich: Das kalte Jahr

Roman Ehrlich das kalte Jahr

Roman Ehrlich hat einen Roman geschrieben über die Einsamkeit der Menschen (c) Dumont Verlag

Von: GFDK - Dumont Verlag

Roman Ehrlich erzählt eine mehr als rätselhafte Geschichte. Die ganze Zeit über ist es eiskalt, verschneit, ja sogar total düster - Endzeitklima. Das Debüt von Ehrlich beschreibt ein postapokalyptisches Szenario und läßt am Ende viele Fragen offen.

Das Land ist eingeschneit. Ein junger Mann wandert an einer Autobahn entlang. Einsame Felder, Jauchegruben, Rasthöfe und fensterlose Möbelhäuser sind die Stationen seines Weges. Das Ziel ist ein Dorf am Meer, am Rande eines ehemaligen Militärgebietes, wo sein Elternhaus steht. Müde und erschöpft muss er bei seiner Ankunft jedoch feststellen, dass die Eltern verschwunden sind. Ein geheimnisvoller Junge öffnet ihm die Tür. Schweigsam und störrisch zieht sich dieser in der darauffolgenden Zeit meist in das Kinderzimmer zurück, wo er an einem mysteriösen Projekt arbeitet. Nach und nach finden die beiden Zugang zueinander. Was sie verbindet, sind Geschichten. Historische Geschichten von Auswanderern und Naturkatastrophen. Aber auch nacherzählte Geschichten aus dem Fernsehen, die den Jungen begeistern. – Am Ende steht mitten in der Eislandschaft ein Haus in Flammen, und in den Augen der Dorfbewohner spiegelt sich weit mehr als die Farbe des Feuers.

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Roman Ehrlich hat einen Roman geschrieben über die Einsamkeit der Menschen. Mit enigmatischer Brutalität verwebt er Historie und Gegenwart zu einem poetischen Meisterwerk. Ein Debüt, das niemanden kaltlässt im wahrsten Sinne des Wortes.


Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, aufgewachsen in Neuburg an der Donau, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Er war Stipendiat der Werkstatttage des Wiener Burgtheaters, nominiert für den open mike und Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa am LCB.

Pressestimmen:

"Lebensnäher und vielfältiger als hier hat die Gegenwartsliteratur schon lange nicht mehr der Forderung nach dem möglichst platt lebensnahen Roman widerstanden."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Karg-poetisch und elegant ist der Ton dieses Romans."
KULTURSPIEGEL

"Ein literarisches Nachtschattengewächs, dunkel schillernd und geheimnisvoll, und sein Autor ein hochtalentierter Illusionist."
FAZ

„Eine vielschichtige Annäherung an die Einsamkeit der Menschen.“
BÖRSENBLATT

"Ein Roman über die brüchige Gegenwart, über Nähe und Einsamkeit."
KSTA

"Roman Ehrlichs brillianter Debütroman. (…) Schlicht und einfach Literatur: Sprache, Weltentwurf, Text gewordene Krisensituation."
TAGESSPIEGEL / ZEIT ONLINE

"Man sollte diesem Buch nicht unbedingt vertrauen. Aber man sollte es unbedingt lesen. Ziehen Sie sich warm an." KSTA

"Ein eindrucksvoller Roman."
Wolfgang Schütz, AUGSBURGER NACHRICHTEN

"Mit enigmatischer Brutalität verwebt Roman Ehrlich Historie und Gegenwart zu einem poetischen Meisterwerk."
BUCH-MAGAZIN

"Das beste Debüt dieses Jahres."
UMAG

"Ein zarter, herrlich absurder Roman."
Dana Buchzik, LITERARISCHE WELT

"Ein so erstaunlicher wie rätselhafter Debütroman." Anja Kümmel, KURIER AM SONNTAG

"Das wichtigste Debüt des Herbstes."
KULTURNEWS

"Sein Stil ist eine Entdeckung."
WAZ

Dumont Buchverlag

Pressekontakt:

Julia Giordano Julia.Giordano@dumont-buchverlag.de