12.05.2015 08:22 roman des jahres

Buch: Wir sind nicht wir - Matthew Thomas‘ Epos einer irisch-amerikanischen Einwandererfamilie

Matthew Thomas Roman Wir sind nicht wir

Matthew Thomas wurde mit seinem ersten Roman "Wir sind nicht wir" über Nacht zum umworbensten Autor des Jahres, vorallem in den USA (c) Berlin Verlag

Von: GFDK - Berlin Verlag

Wurde je bedingungsloser ans Glück geglaubt als im New York des 20. Jahrhunderts? Matthew Thomas‘ Epos einer irisch-amerikanischen Einwandererfamilie – international schon eine literarische Sensation – umspannt drei Generationen und zeichnet das Porträt von Eileen Tumulty, vielleicht eine der kompromisslosesten Träumerinnen der Literaturgeschichte.

Internationaler Bestseller

Ob in dem kleinen Apartment in Queens, in dem Eileen in den 1940er- und 50er-Jahren aufwächst, gelacht oder geweint wird, kommt ganz darauf an, wer gerade zu Besuch ist oder wieviel getrunken wird. Nicht ihre Eltern möchten, dass sie es einmal besser hat – sie selbst will dieser Enge unbedingt entfliehen. Als sie Ed Leary begegnet, einem jungen Wissenschaftler voller Sanftmut, scheint das Ersehnte so nah: ein schönes Haus, eine kleine Karriere, eine glückliche Familie. Doch was, wenn Träume in Erfüllung gehen, das Glück sich aber nicht hinzugesellt?

Matthew Thomas stellt Grundsatzfragen ans Leben

Matthew Thomas erzählt nicht von Tellerwäschern und Millionären, sondern von ganz gewöhnlichen Menschen. Denn sie – die Mittelschicht – sind es, die Amerika zu einem mythischen Ort der Freiheit und Selbstverwirklichung gemacht haben. Aber so, wie wir längst wissen, dass dieser Mythos nur eine Chimäre war, erfahren auch Eileen, Ed und ihr Sohn Connell, wie schnell Sichergeglaubtes ins Wanken gerät. Dann stellen sich die drängenden Fragen: Was ist wirklich wichtig im Leben? Hat man ein Recht auf Glück? Und wer sind wir, wenn wir nicht mehr wir selbst sind?

Mit dem ersten Roman zum Literaturerfolg

Matthew Thomas, in der New Yorker Bronx geboren und in Queens aufgewachsen, studierte an der Universität Chicago und Kalifornien. Er lebt mit seiner Frau und Zwillingen in New Jersey. 10 Jahre schrieb der ehemalige Highschool-Lehrer an seinem ersten Roman, und wurde dann mit „Wir sind nicht wir“ über Nacht zum umworbensten Autor des Jahres.

Pressestimmen

»Manchmal erinnert die Heldin des Romans an Scarlett O’Hara in einer modernen 'Vom Winde verweht'-Version.«, Glamour, 01.03.2015

»893 Seiten voller Leben und Geschichten - selbst, wenn man in Rechnung stellt, dass 'Wir sind nicht wir' die Geschichte dreier Generationen einer Familie erzählt, handelt es sich bei diesem Debüt um einen Koloss von einem Roman. Ein Universum, dessen Schöpfer sich jede Menge Raum und Zeit nimmt für die (Innen-)Welten seiner Helden, für ihr Leben, für ihre Geschichten.«, WDR Funkhaus Europa, Ulrich Noller, 17.02.2015

»Thomas kann schreiben. Er ist ganz dicht bei seinen Helden, schildert akribisch genau ihren Alltag, findet poetische Bilder und Vergleiche. […] und wie er mit dem Thema Alzheimer umgeht, DAS kennt die Literatur SO bisher nicht.«, NDR Kultur, Stefan Maelck, 16.02.2015

»Thomas macht etwas, was man nennen könnte – dem Leben bei seiner Arbeit zuschauen.« , hr 2 Kultur "Kulturfrühstück", Ulrich Sonnenschein, 16.02.2015

»Es gibt berührende Szenen in diesem Roman. Momente des Wiedererkennens, des Angefasst-Seins, der Wahrheit. 'Wir sind nicht wir‘, ein in Amerika bei Erscheinen mit viel Lob bedachtes und nun auf Deutsch erscheinendes Buch, ist ein klassischer Familienroman.«, Spiegel Online, Thomas Andre, 20.02.2015

»Matthew Thomas ist ein feiner Schilderer von Seelenzuständen und nie um ein klares Wort verlegen. Er erzählt gradlinig, realistisch, drastisch.«, Frankfurter Rundschau, Sylvia Straude, 25.02.2015

Erschienen im Berlin Verla