22.12.2014 09:04 US bestseller

Buch: Wir erschossen auch Hunde - Stories aus dem Irakkrieg

Wir erschossen auch Hunde von Phil Klay

In Wir erschossen auch Hunde erzählt Phil Klay von den jungen Männern, die in diesem Krieg den höchsten Preis zahlen mussten (c) Suhrkamp

Von: GFDK - Suhrkamp

2001 ziehen die USA in den Krieg. Gegen Bin Laden, gegen Hussein, und vor allem gegen den eigenen Bedeutungsverlust. Heute ist Saddam tot, Osama auch, doch die einzige Supermacht ist schwächer als je zuvor.

Von der Härte des Krieges

In Wir erschossen auch Hunde erzählt Phil Klay von den jungen Männern, die in diesem Krieg den höchsten Preis zahlen mussten. Es sind knallharte Erzählungen von Häuserkämpfen in Falludscha, aussichtslosen Hilfsmissionen in Afghanistan und dem Heimkehren in ein fremdgewordenes Land. Ein Land, das bei all dem Hintergrundrauschen aus Konsum und Entertainment kein Interesse am Leiden seiner Soldaten hat. Denn ihre traumatischen Erfahrungen beweisen nur die grenzenlose Ohnmacht und lassen etwas erahnen, was noch vor wenigen Jahren unvorstellbar schien:

»America is broken, man«

Phil Klay kämpfte als US-Marine im Irak, davon handelt dieses Buch. In Wir erschossen auch Hunde gibt er eine authentische Vorstellung vom Krieg und dem, was er an Angst, Sehnsucht und allerletzter Euphorie mit sich bringt. Damit fragt er zur gleichen Zeit kompromisslos und bildgewaltig nach den Überlebenschancen einer dekadenten Supermacht.

»Ein absoluter Nervenkitzel.« Anthony Swofford (Autor von Jarhead)

Wir erschossen Euch Hunde ist für den renommierten "National Book Award" nominiert.

Aus dem Buch:

»Man hat sein Leben für etwas aufs Spiel gesetzt, das größer ist als man selbst. Wer kann das schon von sich behaupten? Man hat sich zu diesem Dienst entschlossen. Vielleicht versteht man die amerikanische Außenpolitik gar nicht oder die Gründe für diesen Krieg. Vielleicht wird man sie nie verstehen. Aber das macht nichts. Man hat sich gemeldet und gesagt, ich bin bereit, für diese wertlosen Zivilisten zu sterben.«

Pressestimmen

»Ein Buch wie ein Kugelhagel.«

Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Die Auszeichnung von Wir erschossen auch Hunde mit dem National Book Award schien zuletzt selten so zwingend zu sein wie in diesem Jahr.«

Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung

»Sein Buch ist keine autobiographische Fiktion, sondern erarbeitet sich das Denken und Fühlen, den Witz, die Angst und die Abgebrühtheit der Soldaten mit der Präzision eines Scharfschützen.«

Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»... die bislang beste literarische Arbeit über diesen Krieg ...«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Zwölf verschiedene Timbres - mal kraftmeierischer, mal grüblerischer - mit ein und demselben Grundton: Von der Roheit, die jeder Political Correctness spottet, die auf grausigste Erlebnisse noch einen Witz draufsetzt und das ganze Treiben eiskalt entblößt als Theater des Absurden ... Sie sind alle umwerfend. Man braucht dafür nur gute Nerven und einen stabilen Magen.«

Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur

»Klays bitterer Witz und sein unbarmherziger Realismus kolorieren die allmählich verblassenden Bilder des Irak-Krieges nach. In pointierten Verdichtungen gelingt es ihm, den Irrwitz des Wiederaufbaus zu illustrieren.«

Thomas Andre, Spiegel Online

»Klays Buch ist dazu bestimmt, ein zeitloser Klassiker zu werden.«

Vogue Magazine

»Unfassbar komisch, bissig, schneidend und traurig. Das beste Werk, das über diese Kriege bis heute geschrieben wurde. «

The New York Times Sunday Book Review

»Mutig, schonungslos und messerscharf beobachtet.«

Michiko Kakutani, The New York Times

»Das beste Buch, das bis heute über die jüngsten Kriege der USA geschrieben wurde.«

The New Yorker

»Großartige und erschütternde Stories.«

New York Magazine

»Ein zutiefst ergreifender Blick auf die Widersprüche des Krieges.«

The Wall Street Journal

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