20.01.2013 07:13 Zentrale Themen unserer Zeit

Buch: "Weiter weg. Essays" - Jonathan Franzen über das, was ihn nicht loslässt: Umwelt, Reisen, menschliche Beziehungen und Literatur

"Weiter weg. Essays" - Jonathan Franzen über das, was ihn nicht loslässt: Umwelt, Reisen, menschliche Beziehungen und Literatur

(c) Rowohlt

Von: Rowohlt

Nach dem großen Erfolg seines Romans Freiheit veröffentlicht Jonathan Franzen nun Essays über das, was ihn nicht loslässt: Umwelt, Reisen und menschliche Beziehungen, immer wieder auch: Literatur.
Er erzählt von der Jagd auf Singvögel in Mittelmeerländern und der Gefahr, der er selbst ausgesetzt war, als er Naturschützer bei ihrem Kampf gegen das massenhafte Töten begleitete. Er erzählt von einer Reise auf eine kleine, unbewohnte Vulkaninsel vor Chile, auf der er einen Teil der Asche seines Freundes und Rivalen David Foster Wallace verstreute. Fast immer sind es Ambivalenzen, Irritationen, Beunruhigungen, die ihn zum Schreiben brachten: ein Aufenthalt in China, wo er die Umweltzerstörung anprangern wollte und überrascht feststellen musste, dass das Tempo der chinesischen Wirtschaftsentwicklung
ihm auch Bewunderung abverlangt;
das anhaltende Befremden darüber, wie radikal der Gebrauch von Handys menschliche Beziehungen verändert hat. Und natürlich geht es um Bücher, alte und neue, die ihm wichtig sind und es verdient haben, dass auch der deutsche Leser sie entdeckt.
In «Weiter weg» erweist sich Jonathan Franzen erneut als ein Autor, der sich mit sich selbst, mit Literatur und mit den zentralen Themen unserer Gegenwart tiefgreifend auseinandersetzt.
Ein bemerkenswertes, provokatives Buch.

 

 

Über den Autor:

Jonathan Franzen, 1959 in der Nähe von Chicago geboren, wuchs in Webster Groves/Missouri auf, einem Vorort von St. Louis. Für seinen Weltbestseller «Die Korrekturen» erhielt er 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem die frühen Romane «Die 27ste Stadt» und «Schweres Beben» sowie die Essaysammlungen «Anleitung zum Alleinsein» und «Die Unruhezone. Eine Geschichte von mir». Zuletzt erschien sein Roman «Freiheit». Er lebt in New York.

 

 

Pressestimmen:

Dradio:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1981691/

 

FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/jonathan-franzen-weiter-weg-ein-kleine-prise-zynismus-steht-ihm-erstaunlich-gut-12029775.html

 

NDR:

http://www.ndr.de/kultur/literatur/buchtipps/weiterweg105.html

 

Focus:

http://www.focus.de/kultur/buecher/literatur-weiter-weg-verkuerzt-wartezeit-auf-neuen-franzen-roman_aid_829133.html

 

 

 

Rowohlt /Januar 2013)

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