28.10.2011 07:34 die Geschichte einer starken Persönlichkeit

Buch: »Sie war die Amy Winehouse der Zwanziger« Zelda Fitzgerald - Ein Walzer für mich

(c) Diogenes

Von: Diogenes

In den Roaring Twenties war Zelda Fitzgerald der Inbegriff der modernen Frau. ›Ein Walzer für mich‹ ist ein autobiographischer Roman: die Geschichte einer starken Persönlichkeit, die alles daransetzt, sich als Frau und als Tänzerin zu behaupten.

 

»Sie war die Amy Winehouse der Zwanziger«, so Elmar Krekeler in der ›Welt‹ – ihr Name wurde zum Inbegriff einer ganzen Generation. Zelda war die Frau an der Seite des gefeierten Autors F. Scott Fitzgerald, bei jeder Party dabei – eine Schönheit mit Bubikopf und Charleston-Kleid, Muse und Vorbild für etliche Romanfiguren ihres Mannes. Doch die »Frau von« zu sein genügte ihr nicht. Ihre Ehe, so glamourös sie schien, war für sie eine Festung – Sicherheit und Gefängnis zugleich. Um sich daraus zu befreien, arbeitete Zelda an einer eigenen Karriere: als Tänzerin und später als Schriftstellerin. ›Ein Walzer für mich‹ ist die Geschichte der jungen Alabama, die neben einem berühmten Künstler ihren eigenen Lebensweg sucht: mit ihm nach Europa reist, turbulente Monate in Italien und an der Côte d’Azur verbringt und sich in einen französischen Offizier verguckt. Ihre große Leidenschaft gilt jedoch dem Ballett. Denn wie keine andere Kunstform enthält der Tanz das Versprechen von Schwerelosigkeit und Freiheit. ›Ein Walzer für mich‹ darf jetzt wieder ganz neu gelesen werden: als Zeitdokument, als anrührende Autobiographie und als sinnlicher Roman – in frischer, poetischer Neuübersetzung.

 

Diogenes 25.10.2011

 

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