01.06.2011 07:21 ein schreibender Reisender - ein reisender Philosoph

Buch: Schiffsreisen von Cees Nooteboom - Wer mit dem Schiff reist, reist anders

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Von: Suhrkamp Verlag

 

In seinem neuen Buch begibt sich Cees Nooteboom – wieder – auf Reisen. Es sind Schiffsreisen, die er unternimmt, und schnell wird der Leser merken: Wer mit dem Schiff reist, reist anders. Die Langsamkeit des Schiffs überträgt sich auf die Wahrnehmung des Reisenden und führt zu einer ganz eigenen Art der Aufzeichnung. Nooteboom, der in den späten fünfziger Jahren als Leichtmatrose auf einer Fahrt in die Karibik anheuerte und seitdem Reiseberichte zu einer angesehenen literarischen Gattung entfaltet hat, nimmt den Leser in seinem neuen Buch mit auf Fahrt in zahlreiche reale, aber natürlich auch literarische und philosophische Gegenden unserer Welt. Es geht von Mauritius und Réunion nach Südafrika, über Kap Horn nach Montevideo und über Argentinien bis nach Bolivien. Andere Reisen führen ihn in die nördlichste und in die südlichste Stadt auf der Erde, nach Indien und nach Australien. Dieses mit zahlreichen Fotos von Simone Sassen ausgestattete "Schiffstagebuch" läßt den Leser die Welt mit den Augen von Cees Nooteboom sehen – seine Reiseberichte zeugen von Erfahrung und Neugier, und sie führen uns an Orte, die wir so nie sehen würden.

 

Pressestimmen

»Cees Nootebooms Texte nehmen uns mit an Orte, die wir so nie sehen werden, und in Welten, die wir so nicht kennen. In diesem Sinne nehmen sie uns tatsächlich mit in die Ferne. Die Schwarzweißfotos von Simone Sassen sind eine wunderbare Ergänzung zu den Worten, um die Distanz zu veranschaulichen. Nein, er ist kein Reiseschriftsteller. Cees Nooteboom ist ein schreibender Reisender und ein reisender Philosoph, dem man zuzuhören nicht müde wird.«

(Brigitte Lichtenberger-Fenz sandammeer.at )

»Es besteht aus Skizzen, Momentaufnahmen, dieses Schiffstagebuch - ein Führer durch die weite Welt für den anspruchsvollen Bildungsreisenden.«

(Dirk Fuhrig WDR 5 )

»Bei Nooteboom verschwimmen die Genres: Reisebericht, Tagebuch und literarische Skizze gehen direkt ineinander über. Es sind die Nebensätze, auf denen das poetische Gerüst seiner Geschichten ruht. Das Wichtige wächst aus scheinbar Nebensächlichem heraus und kommt unprätentiös, häufig augenzwinkernd daher.«

(Susanne Schaber )

Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (14. März 2011)

 

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