08.08.2014 08:23 Gesellschaftsporträt

Buch: Michael Kleeberg skizziert in Vaterjahre ein zeitgenössisches Sittenbild

Gesellschaftsportraet von Michael Kleeberg

Wie »Karlmann« ist auch sein neuer Roman »Vaterjahre« wieder ein groß angelegtes Gesellschaftsporträt von Michael Kleeberg. (c) DVA

Von: GFDK - DVA

Meist bleiben jene Romane am nachdrücklichsten in Erinnerung, die im besten Sinne unterhalten und dabei unsere Gegenwart Schicht für Schicht abtragen. Michael Kleeberg ist für genau diese Art des Erzählens gelobt und vielfach ausgezeichnet worden.

Wie »Karlmann« ist auch sein neuer Roman »Vaterjahre« wieder ein groß angelegtes Gesellschaftsporträt. Mit Charly Renn, seiner Hauptfigur, zeigt er einen modernen Jedermann, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst, und der Philosophie meistern muss. In »Vaterjahre« wird Hamburg zur Weltbühne, Charlys Familiengeschichte zum Welttheater und sein Leben zum Weltalltag der Epoche.

Michael Kleeberg präsentiert diese Welt in vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, ihre Darstellung besticht durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist so groß wie seine Präzision unerbittlich.

Der Alltag eines modernen Jedermann

Ein Mann, seine Frau(en), seine Kinder, seine Familie, seine Arbeit, seine Freunde. Seine Stadt. Seine Zeit. Karlmann Renn ist ein moderner Jedermann zwischen Lächerlichkeit und Triumph, und sein Alltag, der Weltalltag unserer Epoche.

Michael Kleeberg - ein großer Geschichtenerzähler

Der Roman erzählt von der Liebe und Sorge eines Vaters, von Selbstbehauptung im Beruf, von der Konfrontation mit Kindheit und Familie, den Abgründen der Freundschaft, den Verlockungen des Ausbruchs und vom Einbruch des Todes. Es ist die Geschichte des mühevollen Reifeprozesses und der Bewährungsproben Karlmann Renns, der sein Leben ohne die Tröstungen der Religion, der Kunst und der Philosophie meistern muss.

Michael Kleeberg gestaltet seine Welt mit vielfältigen Stimmen, Klängen und Rhythmen, durch die multiplen Perspektiven seines Erzählens. Komik und Tragik, Lakonie und Zärtlichkeit – die sprachschöpferische Lust dieses Romans ist so groß wie seine Präzision unerbittlich.

»Michael Kleeberg kann Romanszenen ausfalten, die ohne Zweifel zum Besten der deutschen Gegenwartsliteratur gehören.« Die Zeit

Erscheint am 18. August 2014 bei DVA

Christine.Liebl@dva.de