23.05.2013 09:00 Hasenherziger Signore trifft selbstbewusste Signorina

Buch: "Liebe und Gymnastik" - Edmondo de Amici nimmt mit einem Augenzwinkern die Geschlechterrollen unter die Lupe

Liebe und Gymnastik - Edmondo de Amici nimmt mit einem Augenzwinkern die Geschlechterrollen unter die Lupe

Als ihr der unscheinbare Don Celzani sein Herz schenken will, zeigt sich Maria wenig beeindruckt. (c) Manesse / Random House

Von: Manesse / Random House

Hasenherziger Signore trifft selbstbewusste Signorina – charmante Parodie auf Geschlechterrollen

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Maria Pedani ist jung, selbstbewusst und hat eine Mission: Mit Gymnastik will sie Italien retten – und am liebsten auch den Rest der Welt. Als ihr der schmalbrüstige Don Celzani sein Herz zu Füßen legt, zeigt sie sich wenig beeindruckt. Ein verklemmter ehemaliger Priesterseminarist ist in ihrem Lebensplan nicht vorgesehen. Doch Don Celzani lässt nichts unversucht. Unter den staunenden Blicken der Turiner Nachbarn versucht er, sich als Mann neu zu erfinden. 1971 von Italo Calvino wiederentdeckt, wurde Edmondo de Amicis’ humorvolle Emanzipationsparodie zwei Jahre später mit Senta Berger in der Hauptrolle verfilmt. Nun liegt der Roman erstmals seit hundert Jahren in neuer deutscher Übersetzung vor.

 

Die Übersetzerin:

Barbara Kleiner, promovierte Germanistin und Romanistin aus München, Jahrgang 1952. 2007 erhielt sie den Übersetzerpreis der Kulturstiftung NRW, der zu den höchstdotierten Auszeichnungen für literarische Übersetzer im deutschsprachigen Raum gehört, für ihre Übertragung von Ippolito Nievos Werk "Bekenntnisse eines Italieners" (Manesse Verlag, 2005) aus dem Italienischen. Gleichzeitig wurde das Gesamtwerk der Übersetzerin ausgezeichnet. 2011 erhielt sie den deutsch-italienischen Übersetzerpreis des Auswärtigen Amtes für ihre Übertragung von Ippolitos Nievos "Ein Engel an Güte" (Manesse Verlag, 2010).

Mit einem Nachwort von Manfred Pfister. Manfred Pfister ist Professor für Englische Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er hat sich vor allem mit seinem Standardwerk zur Dramentheorie einen Namen gemacht. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Theorie der Intertextualität und die Erforschung interkultureller Gattungen, insbesondere des Reiseberichts und der Übersetzung. Er hat u.a. Bücher zu William Shakespeare, Laurence Sterne und Oscar Wilde veröffentlicht und war Mitherausgeber einer englischen Literaturgeschichte.

 

Pressestimmen:

SWR:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=9853ef70-9f94-11e2-8438-0026b975f2e6

 

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