04.03.2013 07:30 Ein Plädoyer für das Küssen

Buch: "Kleiner Versuch über das Küssen" - Alexandre Lacroix' kluge und witzige Abhandlung über das Küssen

"Kleiner Versuch über das Küssen" - Alexandre Lacroix' kluge und witzige Abhandlung über das Küssen

(c) Matthes & Seitz

Von: Matthes & Seitz

Kindliche tastende Küsse, jugendliche übermütige Knutschereien, erwachsene Ritual gewordene Begrüßungs-, Dankes- oder Liebesküsse: In diesem schwungvollen Essay zeichnet Lacroix die Kulturgeschichte des Kusses nach. Leichthändig und humorvoll, ausgehend von so manchen eigenen Erfahrungen, folgt er der Praktik des Küssens vom antiken Rom und der griechischen Mythologie bis hin zur Hollywood-Industrie. Er zieht Theorien heran von den platonischen Kugelmenschen über die Dichter der Renaissance bis zu Sigmund Freuds psychoanalytischen Ausdeutungen. Doch so viel er auch schreibt und deutet, so gründlich er den Akt auch ausdeutet – letztlich geht es doch immer um das Glück, das einen durchströmt, wenn man seine Lippen auf diejenigen des geliebten Menschen legen kann.

 

Über den Autor:

Alexandre Lacroix, geboren 1975, Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph, arbeitete nach seinem Studium einige Zeit als Stratege in einer Wer-beagentur, bis er seine Kündigung einreichte und aufs Land zog. In den folgenden Jahren lebte er in einem Dorf im Burgund, schrieb dort Romane und publizierte viele Essays und Zeitungsartikel. 2005 kehrte er nach Paris zurück und gründete 2006 die Zeitschrift Philosophie Magazine, die er seitdem als Chefredakteur leitet. 2007 und 2010 in Frankreich zum Magazin des Jahres gekürt, wurde auch die deutsche Ausgabe des Philosophie Magazins2011 nach seinem Vorbild gegründet und arbeitet mit ihm in engem Austausch. Lacroix hat drei Kinder und unterrichtet neben seiner journalistischen Tätigkeit Kreatives Schreiben an der Sciences Po in Paris.

 

 

Pressestimmen:

»Der schmale Essay kann es an Schwung mit jedem guten Kuss aufnehmen. (...) Mit diesem Buch lässt Lacroix dem Küssen, das in einer Zeit erotischen Hochrüstens oft gering geschätzt wird, die fällige Wiederentdeckung zukommen: als sanfteste und mächtigste Waffe des Menschen.«
Sebastian Hammelehle, SPIEGEL Online

»›Philosophen und Psychologen‹, schreibt der französische Romancier Alexandre Lacroix, ›haben überreichlich Intelligenz darauf verschwendet, zu verstehen, was beim Geschlechtsverkehr vor sich geht, doch neigten sie dazu, den Kuss allzu stiefmütterlich zu behandeln.‹ Als Wiedergutmachung hat Lacroix dem Kuss einen verzückenden Essay gewidmet, der Kulturgeschichte, Poesie und Wahrheit-oder-Pflicht-Geschichte in einem ist. Pubertäre Mädchen tauchen darin genauso selbstverständlich auf wie die alten Römer, Voltaire und Jean-Jacques Rousseau. Es geht um den Kuss in der Linguistik, den Kuss im Kino, in der Literatur und um den Kuss in der Kunst (bei Klimt und überhaupt am Ende des 19. Jahrhunderts) - vor allem aber um die Kunst des Kusses. Immer gut zu wissen, vor allem im Monat des Valentinstags.«
Maren Keller, KulturSPIEGEL

Dradio:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/2007840/

 

 

 

 

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