13.12.2011 07:19 Zum Gruseln schön

Buch: Klassiker der Schauerliteratur - Vom großen Gänsehaut-Lesebuch bis zu Bram Stokers Dracula

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Von: dtv

In diesem schaurig-schönen Lesebuch kann man unheimlichen Geistern, giftigen Schönheiten und unsichtbaren Bedrohungen begegnen und von berühmten Schriftstellern das Gruseln lernen. Diese Anthologie versammelt die besten Geschichten der klassischen Schauerliteratur aus zwei Jahrhunderten. Charles Dickens, Edgar Allan Poe, Nikolaj Gogol, E. T. A. Hoffmann, Bram Stoker und viele andere entführen in eine unheimliche Welt voller Albträume, Dämonen und Hexen - ein Lesevergnügen für alle, die wohlige Schauer schätzen und das Gänsehaut-Gefühl lieben.

 

Inhalt:

Bram Stoker: Draculas Gast

Nathaniel Hawthorne: Rappacinis Tochter

Georg Heym: Das Schiff

Nikolaj Gogol: Der Wij

Edgar Allan Poe: Die schwarze Katze

Theodor Storm: Bulemanns Haus

Charles Dickens: Das Signal

Rudyard Kipling: Die gespenstische Rikscha

E. T. A. Hoffmann: Eine Spukgeschichte

Sheridan Le Fanu: Die Gespensterhand

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Der Klassiker der phantastischen Literatur»Ungefähr alle dreiunddreißig Jahre begibt es sich nämlich, daß ein vollkommen fremder Mensch, bartlos, von gelber Gesichtsfarbe und mongolischem Typus aus der Richtung der Altschulgasse her durch die Judenstadt schreitet und plötzlich - unsichtbar wird.« So erzählt man sich in der Prager Judenstadt. Die Legende vom Golem ist lebendig, noch dreihundert Jahre nachdem sich der hohe Rabbi Loew im späten 16. Jahrhundert den künstlichen Gehilfen schuf. Und nicht nur die Legende lebt: Eines Tages bringt ein fremder Mensch, bartlos, von gelber Gesichtsfarbe und mongolischem Typus dem Gemmenschneider Athanasius Pernath ein Buch mit einer kostbaren goldenen Initiale zur Reparatur. Pernaths Erinnerungsvermögen beginnt ihm seltsame Streiche zu spielen. Das Aussehen des Besuchers ist in seinem Gedächtnis wie ausgelöscht. Um es sich zu vergegenwärtigen, spielt er dessen Ankunft nach. Da kehrt die Erinnerung zurück - und mehr noch: Der Fremde ergreift von ihm Besitz.

 

Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke

Ein »faszinierend farbsatter Teppich«. Friedrich TorbergIm Zentrum dieses magischen historischen Romans steht die legendenumwobene Gestalt des hohen Rabbi Loew. Nur er kann das Rätsel um die Strafe Gottes lösen, die 1589 als großes Kindersterben über die Prager Judenstadt hereinbricht. Ratsuchend beschwört er übernatürliche Mächte, und diese führen ihn zu einem Vergehen, das er selbst begangen hat - eines Nachts unter der steinernen Brücke. Im Bannkreis dieses Vergehens bewegt sich nun ein ganzer Mikrokosmos - bunte Gestalten, von den Narren und Bettlern, die die Gassen und Spelunken der »Goldenen Stadt« bevölkern, bis hin zum Kaiser Rudolf selbst und seiner Geliebten, der schönen Jüdin Esther. Doch keine der handelnden Figuren durchschaut das komplexe Geflecht von Liebe, Schuld und Sühne: Nur der Leser überblickt - souverän und quasi gottgleich an der Seite des meisterhaften Erzählers Perutz - das ganze kunstvolle Muster, das lebendige historische Tableau, die zaubervolle versunkene Welt.

 

 

 

Presse:

Thomas Zirnbauer

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