22.03.2015 08:15 fragen über fragen

Buch: Erfolgsautor Jan Weiler macht sich an den Krimi

Erfolgsautor Jan Weiler mit neuem Buch

Wer wissen will, wie der Alltag im Leben des Schriftstellers Jan Weiler abläuft, liest am besten seine wöchentliche Zeitschriftenkolumne "Mein Leben als Mensch" (c) Kindler

Von: GFDK - Kindler

Endlich! Nach seinen Bestsellern "Maria, ihm schmeckt's nicht" und "Das Pubertier" legt der ehemalige Chefredakteur vom SZ-Magazin Jan Weiler seinen neuen Roman "Kühn hat zu tun" sein Krimidebüt vor.


Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort mal eine Munitionsfabrik. Aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist nach allen Abzügen ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt.

Kriminalistisches Gespür ist gefragt

Wieso sich alle Frauen Pferde wünschen. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein eigener Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden. Das Opfer liegt gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und Kühn hat plötzlich sehr viel zu tun.

Über den Autor Jan Weiler

Wer wissen will, wie der Alltag im Leben des Schriftstellers Jan Weiler abläuft, liest am besten seine wöchentliche Zeitschriftenkolumne "Mein Leben als Mensch". Der Autor erzählt amüsant und lebendig vom Leben mit Freunden und Familie, vor allem mit seinem italienischen Schwiegervater. Der hat ihn sogar inspiriert zu seinem ersten Roman "Maria, ihm schmeckt's nicht" (2003) und der Fortsetzung "Antonio im Wunderland" (2005). Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren und lebt heute mit seiner Familie in München. Bis 2005 arbeitete er als Journalist, zuletzt als Chefredakteur beim SZ-Magazin.

Pressestimmen zu "Kühn hat zu tun"

Ein sehr kluges Buch darüber, wo das Böse wohnt: unter deutschen Dächern. (Denis Scheck)

Weiler hat einen starken Kommissar erschaffen, einen, der ein Typ ist und die Stärke hat, einen Krimi zu Literatur werden zu lassen. (Süddeutsche Zeitung)

Weiler [...] verwebt in seinem Buch clevere Gesellschaftsbeobachtungen, menschliche Innenansichten und historische Bedenklichkeiten in einem spannenden Whodunit-Plot. Mit einer Leichtigkeit, die wie der Titel zum Lakonischen neigt, gelingt es ihm, sich sprachlich über die bürgerliche Enge zu erheben, in der seine Protagonisten leiden. (Die Welt)

Das Faszinierendste an diesem Gesellschaftsroman im Krimigewand sind die einfühlsamen Minimilieustudien, die überzeugende tragikomische psychologische Dramaturgie sowie die schonungslose historische und gesellschaftskritische Selbstironie - eine Humorfacette, die in Deutschland ein eher seltenes Pflänzchen ist. (Leselebenszeichen)

Kindler Verlag März 2015