09.07.2012 07:35 Geschichte einer besonderen Freundschaft

Buch: Ein Buch der Entschleunigung - Das Geräusch einer Schnecke beim Essen von Elisabeth Tova Bailey

(c) Nagel & Kimche

Von: Nagel & Kimche

Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen. Nun hat sie die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben - ein Buch der Entschleunigung und darüber, wie sich in einem kleinen Detail der Natur die Vielfalt des Lebens finden lässt.

Pressestimmen

"Dieses Buch ist so klug wie zauberhaft." Hilal Sezgin, Die ZEIT, 22.03.12

"Seite um Seite wird der Leser mehr verzaubert von so viel kleinem Wunder." Elke Heidenreich, Die Welt, 12.05.12

"Heldin mit Häuschen: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen vermittelt nicht nur erstaunliche Einsichten über eins der vermeintlich langweiligsten und unscheinbarsten Geschöpfe, sondern es ist auch ein berührendes Zeugnis von einer einzigartigen Überlebensgemeinschaft, bei der das Tier dem Menschen mehr gegeben haben mag, als es empfing. Ein Buch abseits von allem Gängigen und Erwartbaren." Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 07.02.12

"Bailey bemerkt, dass ihre Besucher sich bewegen, als wüssten sie nicht, wohin mit ihrer Energie. Wilde Armbewegungen, unnötiges Kopfwackeln, es dauert immer, bis sie aufhören herumzuzappeln und sich setzen. Dann reden sie plötzlich von interessanteren Dingen und können sich eine Zeitlang konzentrieren, ehe die Ruhelosigkeit sie wieder erfasst. Nach solchen Besuchen bleibt die Kranke jedesmal erschöpft in ihrem Bett zurück und freut sich wieder am stillen Gleiten und Schleimen der Schnecke. Das ist eine Erfahrung, die eigentlich jeder Gärtner machen sollte. Einfach dasitzen, hinhören und beobachten, was geschieht. Das wird nicht viel sein. Oder doch erstaunlich viel, je nachdem." Jörg Albrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.12

"Ein Glücksfall." Jens Haentzschel, MDR Fernsehen, 06.03.12

"Ein Lehrbuch über das Leben." Nicola Steiner, DRS2, 28.02.12

"Ein wunderlich schönes, vielschichtiges Werk - ein Tatsachenbericht über die eigene Krankheit, ein Sachbuch über Gastropoden und die poetische Erzählung einer Freundschaft zwischen Mensch und Schnecke. Rührend, aber ohne Gefühlskitsch." Klaus Lieber, Schweizer Familie, 23.02.12

"Einfach nur grandios." Jan Drees, WDR1Live, 23.02.12

„Die Schnecke hat einen echten Platz in meinem Herzen." Eva Demski"Ein funkelnder Essay." Sandra Leis, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27.05.12

"Ein wunderbares Buch. Es ist Wissenschaft und Literatur und Trostpflaster und Mittel zur Entschleunigung." Peter Pisa, Kurier, 02.03.12

"Elegant gleitet Baileys sorgfältige Komposition dahin, und man folgt staunend all den mit trockenem Witz verbundenen Informationen, Beobachtungen und Episoden am Terrarium. Ein wirklicher Schatz." Brigitte Schmitz-Kunkel, Kölnische Rundschau, 13.03.12

Tröstlich, poetisch, verblüffend. Selbst für Natur-Muffel." Susanne Kippenberger, Der Tagesspiegel, 10.06.12

 

Nagel & Kimche; Auflage: 4 (6. Februar 2012)

 

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