04.07.2012 06:58 "Der Meister nimmt Abschied"

Buch: Die Tränen meines Vaters und andere Erzählungen von John Updike

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Von: rowohlt

Am 27. Januar 2009 starb John Updike in Beverly Farms, Massachusetts, im Alter von 76 Jahren an Lungenkrebs. Ein halbes Jahrhundert war er der diensthabende Chronist der weißen amerikanischen Middle Class, eine der Schlüsselfiguren der US-Literatur – und mit geradezu penetranter Konsequenz übersehen von den noblen Stockholmer Akademie-Granden.
Er war, wie Burkhard Spinnen in seinem Nachruf schrieb, «nicht nur ein großer Schriftsteller, sondern auch ein großer Menschenfreund». Das zeigen auch seine nachgelassenen Erzählungen Die Tränen meines Vaters aufs Schönste (jetzt neu als Taschenbuch). In ihnen erweist sich John Updike ein letztes Mal als «Meister der unangestrengten Bewegung» (Ian McEwan), als «Genie der Gegenwartsentschlüsselung in Geschichten» (Die Welt).

«Das Vermächtnis eines großen Autors» (Focus)

Er war der Mann, der ein halbes Jahrhundert lang mit geradezu preußischer Disziplin Jahr für Jahr ein neues Buch publizierte, Romane und Erzählungen, Essays und Dramen, Kritiken und Gedichte. «Er konnte nicht aus seiner Haut. Er kannte nur ein Thema, und er hat es, in den Jahresringen seiner Bücher, immerzu wiederholt, variiert, zugespitzt, ausgereizt: die Liebe. Und die Frage,warum sie nicht dauert.» (Die Zeit) Am Ende waren es mehr als 60 Bücher. Schreiben war sein Leben; er selbst nannte sich einmal den «letzten Berufsschriftsteller Amerikas».

Als er nach Jahren in New York und beim New Yorker sich als freier Schriftsteller in Ipswich, Massachusetts, niederließ, in der amerikanischen Provinz, hatte er freien Blick auf «seine» Themen. Er brauchte nur noch zuzugreifen: Ehe und Ehebruch, das Leben in der Suburbia, die sexuelle Libertinage einer ganzen Generation auf Kosten ihrer Kinder, die Tristesse des Alltagskonformismus, Trennung und Abschied. Seine elegant-beschwingte Art, über Sex zu schreiben, sucht ihresgleichen: Niemand hat den Paarungswilligen in den weißen Vorstädten genauer auf die unkeuschen Pfoten geschaut als er.

 

Pressestimmen

Wer sich Updike anvertraut, dem kann es im Leben, und zwar gerade im banalsten Leben, niemals langweilig werden. (Süddeutsche Zeitung )

Der Meister nimmt Abschied. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung )

Die lebhafteste, menschenfreundlichste Stimme der amerikanischen Literatur. (Die Zeit )

Ein letzter, großer Updike. Schlicht einzigartig. (Die Welt )

 

"Der Meister nimmt Abschied."
Frankfurter Allgemeine Sonntags-Zeitung
Von der Weltwirtschaftskrise der 30er bis zu den Nachwehen des elften September, vom ländlichen Alton bis ins ferne Indien spannt sich der Bogen eines ganzen Menschenlebens. In seinen nachgelassenen Erzählungen erweist John Updike sich ein letztes Mal als « Meister der unangestrengten Bewegung » (Ian McEwan), als « ein Genie der Gegenwartsentschlüsselung in Geschichten » (Die Welt).
«Die lebhafteste, menschenfreundlichste Stimme der amerikanischen Literatur.» (Die Zeit)

rororo Juli 2012

 

 

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