21.05.2015 21:56 eine berührende Bekanntschaft

Buch: »Der halbe Mond« erzählt eine authentische Geschichte von Aristokratenfamilien aus Morgenland und Abendland

Der halbe Mond

»Der halbe Mond« wirft einen ungewohnten Blick auf die wechselvollen Beziehungen von Türken und Deutschen (c) Verlag LangenMüller

Von: GFDK - Anja Volkmer

Ein Herrenhaus in Mecklenburg, ein Pascha-Palais am Bosporus, das kaiserliche Kadettenkorps in Berlin - das ist die Welt des fünfzehnjährigen Feridun, der zwischen den Kulturen und Mitten im Krieg erwachsen wird.

Der Sohn des Dardanellen-Helden Cevat Pascha wird zum Gardejäger gedrillt und ist gern gesehener Gast auf den Gütern adliger Familien in Preußen. Als Diplomat - protegiert von Atatürk -, als Frauenheld und charmanter Exot erlebt er europäische Geschichte zwischen 1920 und 1960 aus besonderer Perspektive. Zweimal verheiratet, zunächst unfreiwillig mit einer Türkin, dann mit einer Deutschen, und immer auf der Suche nach seiner Traumfrau, die er zwischendurch in der anderweitig gebundenen Ungarin Zsa Zsa Gabor gefunden glaubt, bleibt Feridun zeitlebens ein Wanderer zwischen den Welten. Sein Sohn Hasan, wie der Vater weder in der Türkei noch in Deutschland wirklich zu Hause, schlägt den Bogen über 100 Jahre bis in das Jahr 2013, als er im Gezi-Park eine unerwartete und berührende Bekanntschaft mit einer jungen Demonstrantin macht. 

Eine authentische Geschichte

»Der halbe Mond« erzählt aus sehr persönlicher Perspektive eine authentische Geschichte von Aristokratenfamilien aus Morgenland und Abendland, die einen ungewohnten Blick auf die wechselvollen Beziehungen von Türken und Deutschen ermöglicht.

 Pressestimmen

»Die Story zweiter großer Familien zwischen den Welten - packend erzählt, sodass im Kopf großes Kino entsteht.«

Vural Öger, deutsch-türkischer Unternehmer und ehemaliger Europa-Abgeordneter

»Kompliment, Tusch, Applaus, Chapeau! Ihr Buch liest sich hervorragend.«

Johannes Willms, Historiker und Kulturpublizist

Neu im Buchhandel

Hasan Cevat Cobanli, geboren 1952 in Istanbul, wo er seine Kindheit verbringt. Studium der Amerikanistik und Romanistik, Absolvent der Deutschen Journalistenschule. Schrieb u. a. für Stern, Wirtschaftswoche und Capital. Als TV-Reporter, Moderator und Produzent drehte er zum Teil preisgekrönte Reisedokumentationen.

Stephan Reichenberger, geboren 1957 in Bayreuth. Drehbuchautor und Ghostwriter. Er entwickelte TV-Sendungen wie Leo's Magazin, Frontal, Leute heute, drehte zahlreiche TV-Dokumentationen für ARD und ZDF und schrieb Drehbücher für TV-Komödien. Für seine Arbeit erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Beide Autoren leben in München.

Der Roman (450 S.) erscheint am 22. Juni 2015 im Verlag LangenMüller.

a.volkmer @ herbig.net