30.05.2012 07:14 eine kurze Geschichte Deutschlands zugleich

Buch: Chronik der Nähe von Annette Pehnt erzählt von den Geschichten und Gefühlen zwischen drei Frauen einer Familie

(c) Piper Verlag

Von: Piper Verlag

Annette Pehnt erzählt die Geschichte einer Familie. Und es ist eine Familie von Frauen. Wortgewaltige Lästermäuler, nicht auf den Mund gefallen, Plaudertaschen. Großmutter, Mutter, Tochter. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Das war so zwischen der Großmutter und der Mutter. Und auch bei Mutter und Tochter ist es so. Sie schweigen, bis eine klein beigibt, bis eine die Stärkere ist und ihren Willen bekommt. Aber wie wollen sie so eine Antwort auf die Frage finden: Liebst du mich auch? Auf einer Reise lässt sich das vielleicht besser herausfinden. Bevor die Mutter stirbt. Aber ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht? »Chronik der Nähe« ist der Roman dreier Generationen von Frauen und eine kurze Geschichte Deutschlands zugleich.

Pressestimmen

»Mit berührender Klarheit erzählt Annette Pehnt in ›Chronik der Nähe‹ die Geschichte dreier starker Frauen, gefangen zwischen Stolz und Sehnsucht nach Liebe.« Freundin Donna »Virtuos erzählt Pehnt von diesem flirrenden, manchmal bedrückenden und gleichzeitig aberwitzigen Spiel aus Nähe und Distanz, aus Sehnsucht und Reue.« Brigitte »Jede der sich durch die Generationen ziehenden, einander spiegelnden Facetten im Verhältnis von Müttern und Töchtern beschreibt Pehnt in ihrem feinen, knappen Stil punktgenau.« Literaturen »›Chronik der Nähe‹ lässt sich tatsächlich als kleine Geschichte der Bundesrepublik seit 1945 lesen; vor allem aber ist es die sensible, stimmungsgenaue Chronik eines Annäherungsprozesses, der zugleich ein endgültiger Abschied ist.« Der Tagesspiegel »Ein tiefschürfendes, schonungsloses Buch über familiäre Nähe, Abschiede und das Erwachsenwerden.« Augsburger Allgemeine »Das Besondere in diesem Roman liegt in der unaufgeregten Stille, in der Zärtlichkeit und Nähe zu den Figuren, gerade auch, wo es um deren verletzende Seiten, um eigene Kränkungen der Erzählerin geht. Pehnt erzählt nicht nur eine Familiengeschichte, sie erzählt vor allem von der ebenso schönen wie mitunter auch schmerzhaften Bindung zwischen Müttern und Töchtern.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »… unterhält, erfrischt und erhellt die Wirrnis, in der wir leben.« Die Welt »Pehnt erzählt in ihrem Roman ›Chronik der Nähe‹ eine Familiengeschichte voller sprachmächtiger Lebenskünstlerinnen.« Stuttgarter Nachrichten »In ihrem jüngsten Roman entflicht die Schriftstellerin nun auf ihre unnachahmlich sanfte Art und Weise den gordischen Knoten der familiären Leidensgenossenschaft.« Falter »An diesen mitunter bitteren, schmerzhaften Ort des Schweigens und Verschweigens, begibt sich die  Chronik der Nähe dieser famose, subtile Roman, und hört genau hin. Und aus diesem Paradox entsteht Wahrhaftigkeit, die berührt.« Badische Zeitung »Subtil und schonungslos zugleich« Neue Zürcher Zeitung »Chronik der Nähe ist eine mitreißende und bedrückende Geschichte einer betörenden, gefühlvollen Sprache, die den Leser in die Tiefe der Geschichte und Figuren zieht wie in Sog.« MDR Kultur »Es ist der kühle, sezierende Blick der Autorin, der dieses Buch aus der Menge jüngst erschienener Familienromane abhebt. Chronik der Nähe handelt von großen Emotionen, ohne die blumigen Sphären des Kitsches auch nur zu streifen.« Eßlinger Zeitung

 

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