03.04.2012 07:31 Ein Essay über Tod und Trauer

Buch: "Blaue Stunden" - Joan Didion schreibt über das Alter und die Vergänglichkeit des Lebens

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Von: Ullstein

„In manchen Breitengraden gibt es vor der Sommersonnenwende und danach eine Zeitspanne, nur wenige Wochen, in der die Dämmerungen lang und blau werden. Während der blauen Stunden glaubt man, der Tag wird nie enden. Wenn die Zeit der blauen Stunden sich dem Ende nähert (und das wird sie, sie endet), erlebt man ein Frösteln, eine Vorahnung der Krankheit: das blaue Licht verschwindet, die Tage werden schon kürzer, der Sommer ist vorbei.“ In Blaue Stunden erinnert Joan Didion sich an ihre Tochter Quintana, daran,wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als Quintana mit nur 39 Jahren starb. Eine sehr persönliche Bilanz der großen amerikanischen Autorin und ein ehrliches Buch über Tod und Vergänglichkeit, Erinnerung und Alter, über das, was wir verlieren, und das, was bleibt.

 

Joan Didion, geboren 1934 in Sacramento, Kalifornien, arbeitete als Journalistin für verschiedene  amerikanische Zeitungen und war u. a. Redakteurin der Vogue. Sie hat fünf Romane und zahlreiche  Sachbücher veröffentlicht, darunter Das Jahr magischen Denkens. Joan Didion lebt in New York City.Antje Rávic Strubel, geboren 1974, studierte Literaturwissenschaft, Psychologie und Amerikanistik in Potsdam und New York und lebt als Schriftstellerin in Berlin. Zu ihren literarischen Veröffentlichungen gehören Unter Schnee (2001) und Fremd Gehen – Ein Nachtstück (2002). Zuletzt erschien ihr Roman Kältere Schichten der Luft (2007), der für den Preis der Leipziger Buchmesse 2007 nominiert war und der mit dem Hermann-Hesse-Preis sowie mit dem Rheingau Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

Ullstein Hardcover (29. Februar 2012)

 

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