20.08.2012 07:41 neue Werke für den Tunnelraum

Sechs junge Künstlerinnen und Künstler aus Düsseldorf und Dänemark im KIT - Kunst im Tunnel "Ich wittre Morgenluft" - Düsseldorf feat. Kopenhagen

Tamina Amadyar vor ihren Werken im KIT (c)Duesseldorf.de

Von: Düsseldorf.de

Im Rahmen der noch bis zum 2. September laufenden Ausstellung "Ich wittere Morgenluft - Düsseldorf feat. Kopenhagen" hat das Ausstellungshaus KIT (Kunst im Tunnel) sechs junge Künstlerinnen und Künstler aus Düsseldorf und Dänemark eingeladen, neue Werke für den Tunnelraum zu schaffen und den Besuchern einen Einblick in die dänische Kunstszene und ihre Verflechtungen mit der Kunstakademie Düsseldorf zu geben.

Den Anstoß hierfür gab ein Brief einiger Künstler, die eine dänisch-deutsche Ausstellung vorschlugen. Mit dabei sind Tamina Amadyar, Sine Hesselager Blanné, Sylvester Hegner, Sofie Holten, Allan Rand und Philip Seibel.

Die Schau geht der Frage nach, wie groß die gegenseitige Beeinflussung von Künstlern aus Dänemark und Deutschland ist, was ihre kulturellen Veränderungen ausmachen oder was unterschiedliche akademische Strukturen bedeuten. Der Titel der Ausstellung "Ich wittre Morgenluft" ist ein Zitat aus Shakespeares Hamlet, aus einer Rede, die der Geist von Hamlets Vater hält. "Doch still, mich dünkt, ich wittre Morgenluft. Kurz lass mich sein."

Der Geist beeilt sich, Hamlet die Einzelheiten seiner Ermordung mitzuteilen, bevor der nahende Morgen seine Materialisierung beendet und die Verständigung zwischen ihnen unmöglich macht. Die Anrufung eines Wesens, vor Tagesanbruch zu sprechen, die Erhaltung des Raums, in dem das Angerufene sprechen kann: Dies ist auch das Anliegen, das durch das Zusammentreffen dieser Arbeiten angesprochen wird. Mehr Infos zum Thema: www.kunst-im-tunnel.de

www.duesseldorf.de