11.03.2012 07:57 inspirierte Künstler wie Edgar Degas, August Macke

Kunsthalle Bremen: TanzKunst - Von der klassischen Ballerina zum Lichtballett vom 25. März bis 28. Mai 2012

Henri de Toulouse-Lautrec: Plakat für eine Tournee der Revuetruppe von Mlle. Églantine in London, 1896

Von: Kunsthalle Bremen

Der Tanz wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein bevorzugtes Thema der bildenden Kunst. Ausgehend von der Metropole Paris erfasste die Tanzbegeisterung ganz Europa: Als Inbegriff von Modernität faszinierte der Tanz die Künstler und forderte sie heraus, Bewegung sichtbar zu machen. Das vielfältige Spektrum der Tänze inspirierte Künstler wie Edgar Degas, Auguste Rodin, August Macke und Max Beckmann.


Aber wie veranschaulichen die Künstler die flüchtige Aktion der Tanzenden im Raum? Wie übersetzen sie Rhythmus und Dynamik? Um 1900 waren es vor allem spannungsvolle Kompositionen, schneller Strich und exaltierte Posen, mit denen sie in statischen Medien Bewegung suggerierten. Der Zero-Künstler Günther Uecker versetzte dagegen seine Skulptur New York Dancer III tatsächlich in heftige Rotation, während bei Otto Pienes Lichtballett wenig später immaterielle Lichter und Schatten tanzen.

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