14.07.2014 09:00 Planetarium Freiburg

Freiburg: Raumfahrt statt Sommerloch - das Sommerfestival im Planetarium beginnt

sommerfestival freiburg

Mit zwei neuen und vier bewährten Programmen startet das Planetarium Freiburg sein Sommerfestival; (c) Planetarium Freiburg.

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Von: GFDK - Stadt Freiburg

Mit zwei neuen und vier bewährten Programmen startet das Planetarium Freiburg am Montag, 14. Juli, sein Sommerfestival. Drei Monate lang, bis Sonntag, 14. September, lautet das Motto: Raumfahrt statt Sommerloch. Das Planetarium lädt in dieser Zeit zu besonders vielen Weltraumreisen ein.  

Veranstaltung in Freiburg

Los geht es mit der neuen Produktion „Energie – im Himmel und auf Erden“. Sie ist immer dienstags um 19.30 Uhr zu sehen und dreht sich um ein zentrales Thema der modernen Zivilisation: Obwohl es scheint, als bestimmte Energie unseren Alltag und die Wirtschaft, ist es schwierig, sie zu erklären. Das Planetarium nimmt die Besucherinnen und Besucher deshalb mit auf eine Reise durch die Geschichte der Energie. Sie beginnt nicht etwa in einem Physiklabor, sondern auf einem holländischen Handelsschiff in tropischen Gewässern.

Hier macht der deutsche Schiffsarzt Julius Robert Mayer eine grundlegende Beobachtung: Energie geht nicht verloren, sondern bleibt durch alle naturbedingten Umwandlungen hindurch erhalten. Trotz dieser wegweisenden Erkenntnis wird Energie heute nicht in „Mayer“ gemessen, sondern in „Joule“, nach einem englischen Physiker, der einige Jahre später zum gleichen Ergebnis kam. Wie kam es dazu? Ist Energie wirklich erneuerbar? Was hat es mit der mysteriösen „Dunklen Energie“ auf sich? Und woher werden die Menschen ihre Energie in 1000 Jahren beziehen? Das alles erfahren die Zuschauer bei ihrem virtuellen Ausflug durch das All.

Das zweite neue Programm, das beim dreimonatigen Sommerfestival geboten ist, ist die modernisierte 360-Grad- Fulldome-Projektion des Klassikers „Marsmission“. Sie wird freitags um 19.30 Uhr und sonntags um 15 Uhr gezeigt. Auf der fiktiven Reise zum Mars erleben die Mitreisenden die Bedingungen auf dem äußeren Nachbarplaneten der Erde. In Wahrheit würde ein solcher Flug mehrere Monate dauern. Im Planetarium ist die Strecke zum Mars in etwa einer Stunde zu schaffen. Während des Fluges erhalten die Mitreisenden alle Informationen, die bei der Landung und Erkundung des roten Planeten wichtig sind: Die Geschichte des Mars, das dortige Wetter, Klima und die Landschaft.

Zu sehen gibt es auch die neuesten Bilder, die die Marssonde „Curiosity“ zur Erde geschickt hat. Wenn die Planetariumsgäste dann auf dem Mars gespannt den Blick nach oben richten, sehen sie die gleichen Sterne und Sternbilder, die sie auch von der Erde kennen. Mit einer kleinen Ausnahme: Im Himmel des Mars leuchtet die Erde, ihr Heimatplanet. Die Marsmission richtet sich an Kinder und Jugendliche ab etwa 10 Jahren und an Erwachsene.   

Freunde der Kunst

Neben den beiden neuen Programmen sind beim Sommerfestival auch vier bekannte Vorführungen geboten: „Ferne Welten – fremdes Leben?“ läuft jeden Mittwoch um 15 Uhr. „Pluto – vom Planeten zum Zwerg“, ist samstags um 15 Uhr zu sehen. Beide Programme richten sich an Kinder von etwa 8 bis 10 Jahren und an Erwachsene. „Kosmos – vom Urknall zum Denken“, für Erwachsene und Jugendliche ab 12, wird jeden Samstag um 19.30 Uhr gezeigt. Und nicht zu vergessen, das spannende Unterwasserabenteuer für Kinder ab etwa 5 Jahren: „Kaluoka`hina – das Zauberriff“. Das Programm gibt es in hochauflösender, brillanter Projektion mit neuester Surround-Audiotechnik zu erleben und läuft immer freitags um 15 Uhr.

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