06.12.2014 13:35 künstler aller nationen

FASHION ART EU in Brüssel: 28 Geschichten in 28 Kleidern

Fashion Collage Barbara Rapp

Für Österreich hat das Kuratorium des FashionArtInstitute die Multimediakünstlerin Barbara Rapp dafür ausgewählt, Teil der FASHION ART EU zu sein (c) Barbara Rapp

Fashion Ausstellung in Brüssel

Fashion Ausstellung in Brüssel mit Barbara Rapp (c) Eugenio Recuenco

Fashion Art im EU-Parliament

Fashion Art im EU-Parliament mit Barbara Rapp (c) Veranstalter

Fashion Mode Design

Fashion Mode Design von Jim Avignon (c) Eugenio Recuenco

Fashion Zuschnitte

Fashion Zuschnitte von Barbara Rapp (c) Barbara Rapp

Fashion Scribble

Fashion Scribble von Barbara Rapp (c) Barbara Rapp & FAI

Multimedia Künstlerin Barbara Rapp

Multimedia Künstlerin Barbara Rapp (c) Marcel Ambrusch

Von: Redaktion GFDK

Die einzigartige Kollektion der FASHION ART EU vereint eine facettenreiche Serie von Outfits, an denen Kunstschaffende verschiedener Nationen in individueller Bildsprache ihre Interpretationen der Europäischen Werte zum Ausdruck bringen.

Die Ausgangsbasis, mit der die Künstlerinnen und Künstler gearbeitet haben, war eine etwas andere “Leinwand“ in Form eines nach kulturellen Wurzeln des jeweiligen Landes gestalteten Kleides, kreiert vom Fashion Art Institute unter der Leitung des spanischen Designers Manuel Fernandez.

Ausstellung in Brüssel

Sylvie Guillaume, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, sprach in ihrer Rede zum Ausstellungsstart am 20. November von „einer großartigen Möglichkeit, unsere Europäischen Nachbarn kennenzulernen“. Dass es in dieser Ausstellung nicht nur um Mode geht, sondern vor allem um originale Kunstwerke, betonte Manuel Fernandez, Designer und Präsident des Fashion Art Institute, im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeit.

Neben den begeisterten Gästen waren auch einige der Künstlerinnen und Künstler dieses ambitionierten Gemeinschaftsprojektes bei der Eröffnung persönlich anwesend, darunter Phil Akashi (Belgien), Andrée Schwabe (Luxemburg), Marisa Attard (Malta), Charles Villeneuve (Frankreich), Giovanni Dalessi Niederlande), Valentin Kovatchev (Bulgarien), Cecilia Sikstrom (Schweden), Loreta Isac (Rumänien) und Agita Keiri (Lettland). Rund 700.000 Menschen werden als Besucher der FASHION ART EU bis 15. Mai 2015 erwartet, bevor die Ausstellung in die weiteren EU-Mitgliedsstaaten weiterzieht.

Jim Avignon repräsentiert Deutschland

Den Deutschland-Beitrag hat  Jim Avignon gestaltet, der als Pop-Art-Maler, Musiker, Illustrator, Performance- und Konzeptkünstler eine Zeit lang in New York gelebt hat. Mittlerweile ist er wieder in Berlin, dem Zentrum seiner künstlerischen Arbeit, aktiv.

Barbara Rapp repräsentiert Österreich

Für Österreich hat das Kuratorium des FashionArtInstitute die Multimediakünstlerin Barbara Rapp dafür ausgewählt, Teil der FASHION ART EU zu sein. Den Freunden der Künste berichtet sie dazu: „Ich war einigermaßen erstaunt, als mir ein Kleid im folkloristischen Stil zur Bearbeitung anvertraut wurde. Sowohl meine Sicht auf das Land, in dem ich lebe, als auch meine künstlerische Arbeit steht nicht wirklich mit diesbezüglichen Anknüpfungspunkten im Raum. Das ist also das Bild, wie Österreich international gesehen wird? Eine Dirndl-Interpretation? Ursprünglich hatte ich deshalb sogar daran gedacht, das Projekt für mich abzubrechen. Dann erkannte ich die Chance, diese kategorisierende Zuordnung durch meinen Beitrag „Trapp 3.0“ aufzulösen und den Blickwinkel ein wenig zu verändern“.

28 Kunstschaffende aus 28 EU-Ländern erzählen 28 Geschichten in 28 Kleidern

20.11.2014 bis 15.05.2015 zu sehen im Europäischen Parlament

Parlamentarium | Besucherzentrum des Europäischen Parlaments | Brüssel

Eintritt frei an sieben Tagen der Woche