11.03.2014 10:00 art KARLSRUHE mit internationalen Neuzugängen

Die art KARLSRUHE wird zum Ausstellungsmagnet für Galeristen und Kunstliebhaber

Besucher der Kunstmesse art Karlsruhe

Bereits zum elften Mal lädt die Kunstmesse art Karlsruhe, die im vergangenen Jahr die Marke von 50 000 Besuchern geknackt hat, vom 13. bis 16. März 2014 in die lichtdurchfluteten Hallen der Messe Karlsruhe (c) art KARLSRUHE/Jürgen Rösner

Von: GFDK - Redaktion

Mit Karlsruhe, der Stadt der Wissenschaft, der Künste und der Musik, geht die art KARLSRUHE mit Schwung und Elan in ein neues Jahrzehnt. Bereits zum elften Mal lädt die Kunstmesse, die im vergangenen Jahr die Marke von 50 000 Besuchern geknackt hat, vom 13. bis 16. März 2014 in die lichtdurchfluteten Hallen der Messe Karlsruhe und sorgt für Kunstgenuss auf allerhöchstem Niveau.

Seit ihrer Gründung vor fast 300 Jahren steht Karlsruhe im Zeichen der bildenden Kunst. Von der Antike, den alten Meistern bis zur künstlerischen Avantgarde hat Karlsruhe mit seinen Galerien und Museen einen internationalen kunstinteressiertem Publikum viel zu bieten.

Erwähnenswert sind die Staatliche Kunsthalle, das Badische Landesmuseum und die Städtische Galerie, die mit hochkarätigen Exponaten aufwarten können. Die 1854 gegründete Karlsruher Kunsthochschule, an der auch der weltberühmte Künstler Georg Baselitz von 1977 bis 1983 eine Professur hatte, steht für einen jungen, avantgardistischen Künstlernachwuchs und eine lebendige, lebhafte Kunstszene in der badischen Stadt.

So nehmen auch 2014 wieder rund 220 Aussteller an der art KARLSRUHE teil, die in 160 One-Artist-Shows und auf 20 Skulpturenplätzen Werke aus den Bereichen Klassische Moderne und Gegenwartskunst präsentieren.

Darunter sind 37 Aussteller, die zum ersten Mal an der art KARLSRUHE teilnehmen. Sie konnten mit ihrem Kojenkonzept den Beirat um Kurator Ewald Karl Schrade überzeugen und lassen darauf schließen, dass sich die art KARLSRUHE längst auch international etabliert hat.

Denn mehr als die Hälfte der Neuaussteller kommt aus dem Ausland, und somit stammt mittlerweile jede fünfte Galerie auf der Kunstmesse nicht aus Deutschland, wie Erika Költzsch mit der Galerie Haas aus Zürich, die bei ihrer Premiere auf der art KARLSRUHE sowohl Werke von Picasso und Picabia als auch von Heribert C. Ottersbach und Leiko Ikemura präsentieren wird.

Weitere Neuzugänge sind die Galerie Hasenclever aus München, Galerie Stefan Hildebrandt aus St. Moritz, J&P Fine Art aus Zürich oder die Nuovo Gallery aus Daegu, Südkorea, sie werden in den Hallen 2 und 3 zu finden sein.

Kunstgenuss auf allerhöchstem Niveau

Neu benannt sind hingegen Halle 1 und die dm-arena. Unter dem Titel "Limited" sind in Halle 1 Editionskunst, Fotografien und Objekte beheimatet. So nehmen neben Galerien wie Clairefontaine aus Luxemburg und Flo Peters aus Hamburg, die bereits im vergangenen Jahr das Thema Fotografie hochkarätig bespielt haben, nun auch die international agierenden Galerien Kornfeld aus Berlin und Stephen Hoffman aus München an der elften art KARLSRUHE teil.

Dazu wird die STP Galerie aus Greifswald, die sich auf osteuropäische Kunst mit dem Schwerpunkt Fotografie spezialisiert hat, Einblicke in die Werke von Algis Griškevičius, Igor Makarevich oder auch Ulvis Alberts geben. In der Halle 1 werden Aussteller wie Werner Bommer aus Zürich, 2C for ART aus Salzburg oder Chiefs & Spirits aus Den Haag mit exquisiten Editionen der Klassischen Moderne und der etablierten Gegenwartskunst für reichlich Publikumsinteresse sorgen.

Interessante internationale Neuzugänge

Einen wahren Boom erlebt die dm-arena. Fast jeder der zahlreichen Neubewerber hatte sich hierfür beworben. Nun werden im März hier viele interessante und internationale Galerien unter dem Titel "Contempory Art" zu finden sein, darunter Rothschild Fine Art aus Tel Aviv, die Galerie Eva Meyer und die Galerie Lee aus Paris sowie die Galerie Flowers aus London.

Auch dank des abwechslungsreichen Rahmenprogramms hat die Messe 2014 erneut das Zeug zum Publikumsmagneten. Die Sonderausstellung mit Werken aus der Sammlung Nannen würdigt den Kunstmäzen und "Stern"-Gründer Henri Nannen. Ein außerordentliches Spektakel dürfte die Lichtskulptur "LightScapes" von rosalie den Besuchern in der dm-arena bescheren.

Das ARTIMA art meeting, diesmal in Dialogform, hat sich als Plattform für Hintergrundanalysen längst etabliert, und weitere Höhepunkte während der Messetage sind nicht zuletzt die Überreichungen des Hans Platschek-Preises (13. März) und des art KARLSRUHE-Preises (14. März).