18.02.2013 13:00 neue Ausstellung in der Frankfurter Schirn

Der „Baum der Wünsche“ in Frankfurt - Werden Sie Teil des Yoko-Ono-Kunstwerks

Yoko Ono 1981 Foto: hr/Schirn

Yoko Ono 1981 Foto: hr/Schirn

Von: GFDK - Hartmut Hoefer

Sie ist viel mehr als nur die Witwe John Lennons: Die Künstlerin und Friedens-Botschafterin Yoko Ono. Mit fast 80 Jahren reist sie mit ihren Kunstprojekten noch immer um die Welt und kommt jetzt nach Frankfurt: Die von hr1 präsentierte Ausstellung „Yoko Ono. Half-a-Wind Show. Eine Retrospektive“ wird von Freitag, 15. Februar an, in der Frankfurter Schirn zu sehen sein.

Das Besondere: Im Foyer der Kunsthalle Schirn hat Yoko Ono einen Baum installiert, der zum „Wish Tree“, zum „Baum der Wünsche“ werden soll. Jeder, der mitmachen will, kann dort seinen Wunsch für die Welt auf einen vorbereiteten Zettel schreiben und anschließend am Baum der Wünsche anbringen.

Auch, wer die Ausstellung nicht besucht, kann mit Hilfe von hr1 Teil des Kunstwerkes „Wish Tree“ werden. Unter www.hr1.de gibt es dazu ein vorbereitetes Formular. Das hr1-Team sorgt dafür, dass alle „Wunschzettel“ dann auch an den „Baum der Wünsche“ kommen. Bilder der Aktion und des Baumes, der am ersten März von hr1 mit den eingesendeten Wünschen aller Hörer bestückt werden wird, finden sich ebenfalls auf www.hr1.de.

In den Museen Von Venedig bis New York stehen bereits einige von Yoko Onos Wunschbäumen. Sie sind Teil der von John Lennon begonnenen Friedensarbeit, die Ono bis heute fortführt. Alle Wünsche, auch diejenigen, die jetzt in der Frankfurter Schirn gesammelt werden, sollen am Ende Teil einer großen Kunst-Installation in Island werden.

Ab Donnerstag, 14. Februar, beschäftigt sich hr1 im Programm mit Beiträgen und Gesprächen über Yoko Ono. Dazu gibt es Eintrittskarten mit Führung für die Ausstellung zu gewinnen. Auch im „hr1-Talk“ am Sonntag, 17. Februar, dreht sich alles um Yoko Ono: Dagmar Fulle spricht mit dem Direktor der Schirn, Max Hollein, über die Retrospektive der Ausnahmekünstlerin. die in der Sendung auch selbst zu Wort kommen wird.

hartmut.hoefer@remove-this.hr.de