13.02.2014 09:00 Innovator der Parfümeurskunst

Basel: Parfümeur Geza Schön: Von Symbolen und Düften in der Fondation Beyeler

geza schoen basel

Vortrags über seine Arbeit als eine der weltbekanntesten „Nasen“; Geza Schön Foto: Achenbach-Pacini

Von: GFDK - Fondation Beyeler

Mit Wahlberliner Geza Schön ist am Mittwoch, 19. Februar 2014 um 18.30 Uhr ein erfolgreicher Rebell und Innovator der Parfümeurskunst im Rahmen der Ausstellung „Odilon Redon“ in der Fondation Beyeler zu Gast. „Von Symbolen und Düften“ lautet der Titel des Vortrags über seine Arbeit als eine der weltbekanntesten „Nasen“. Die Besucher der Lecture können sich zudem auf eine olfaktorische Überraschung gefasst machen, für die Schön beim Symbolisten Redon Inspiration fand.

Scherzhaft weist Parfümeur Geza Schön auf die frühe Bedeutung der bildenden Kunst in sein Leben: er wurde 1969 in Kassel geboren und war bereits als Kind ein begeisterter Besucher der documenta. Nach seiner fünfjährigen Ausbildung bei der Firma Symrise, einer der mächtigsten im Duftgeschäft, war er in den folgenden zwölf Jahren für das Unternehmen in Buenos Aires, London, Singapur, New York und Paris tätig. Doch 2002 gründete Schön seine unabhängige Firma.

Freunde der Kunst

Zwei Jahre dauerte die Entwicklung seines ersten eigenen Duftes. Damit sollte er gängige Vorstellungen der Zusammensetzung von Duftstoffen revolutionieren. Mit der international überaus erfolgreichen Serie Molecules 01 bis 03 stand erstmals ein einziges Molekül im Rampenlicht. Eine weitere Serie wurde als Ergänzung dazu konzipiert, die Escentric Molecules 01 bis 03, die bald Trendsettern weltweit zum Begriff wurden.

Veranstaltung in Basel

Für seinen Vortrag in der Fondation Beyeler durchleuchtet Schön die Facetten seiner komplexen Arbeit und gibt einen Einblick in den geheimnisvollen Vorgang, der aus Eindrücken und Inspiration zur Kreation von Duften führt. Die leuchtenden Farben von Redons Werken und die rätselhafte und mystische Seite des französischen Symbolisten inspirierten Schön zu einem besonderen „Geruch“, den er dem Publikum vorstellen wird. Visuelle und olfaktorische Eindrücke werden zusammengeführt.

Termin:

Mittwoch, 19. Februar 2014 um 18.30 Uhr in der Fondation Beyeler


presse@fondationbeyeler.ch

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