13.06.2013 07:00 anregender dialog

Ausstellung: Zum dritten Mal richtet Marta Herford den Blick auf die Arbeiten von regionalen Künstlern

Nutzflächen OWL3

Der Begriff „Nutzflächen“ erhält im Spiegel der Kunst eine neue Bedeutung; Bild 1: Cem Kozcuer

Arbeiten von Künstlern, die biografisch mit der Region Ostwestfalen-Lippe  verbunden sind

Bild 2: Heinrich Holtgreve

Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven

Bild 3: Frederik Kochbeck

idyllisches Arkadien, geheimnisvoller Urwald

Bild 4: © VG Bild-Kunst, Bonn 2013

die Gruppenausstellung entwickelt einen anregenden Dialog

Bild 5: © Tina Tonagel

Von: GFDK - Marta Herford - 5 Bilder

Zum dritten Mal richtet Marta Herford den Blick auf die Arbeiten von Künstlern, die biografisch mit der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) verbunden sind. In der Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven entwickelt die Gruppenausstellung einen anregenden Dialog.

Bildende Kunst

Der Begriff „Nutzflächen“, der sonst eher im Zusammenhang mit Landwirtschaft oder Gebäudeplanung Verwendung findet, erhält im Spiegel der Kunst eine neue Bedeutung. So überträgt die Ausstellung diesen Terminus auch auf die künstlerische Sphäre, indem sie ihn – jenseits aller Zweckorientierung – in Bezug setzt zu dem Ort der Präsentation, zu der Bedeutung von Displays bis hin zu den gedanklichen Projektionsflächen von Künstler und Betrachter.

Ob als idyllisches Arkadien, geheimnisvoller Urwald, als öffentliche Grünfläche oder auch als Leerstelle im Stadtraum – die Nutzfläche wird in der Kunst zum Sinnbild für den Zwiespalt zwischen utopischen Weltentwürfen und einer unerfüllten Sehnsucht nach der Harmonie zwischen Mensch und Natur. Technische Neuerungen wie Navigationsgeräte oder Google Maps mit ihren nahezu lückenlosen, visuellen Modellen unserer Erde eröffnen kaum einen angemessenen Blick auf die Welt. In dem heutigen verwirrenden Zustand zwischen „lokal“ und „global“ können künstlerische Kartierungen hingegen Unsichtbares sichtbar machen und zu einer persönlichen Standortbestimmung beitragen.

Freunde der Kunst

Im Vorfeld der Ausstellung fand bereits in 2012 das Projekt „Das Bohrloch nach Neuseeland“ des Künstlers Ralf Witthaus unter großer medialer Beachtung statt.

KünstlerInnen

Heinrich Holtgreve, Frederik Kochbeck, Cem Kozcuer, Axel Plöger, Jan Philip Scheibe, Heidi Specker, Tina Tonagel, Clemens von Wedemeyer, Ralf Witthaus

MARTa Herford gGmbH
Goebenstraße 2–10
32052 Herford

gwendolin.ross@marta-herford.de