28.08.2012 07:34 vom 26. August bis 4. November 2012

Ausstellung: Maler, Bildhauer und Performance-Künstler Guillaume Bruère gibt Einblick in sein vielgestaltiges, grandioses Werk

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Von: Gwendolin Ross - 4 Bilder

In seiner ersten größeren Museumspräsentation gibt der junge französische Zeichner, Maler, Bildhauer und Performance-Künstler Guillaume Bruère Einblick in sein vielgestaltiges, grandioses Werk. Marta Herford präsentiert mit der Galerie der Stadt Backnang eine Doppelausstellung des Ausnahmekünstlers.


„Die Dinge, mit denen ich mich beschäftige, verhalten sich manchmal wie Schmetterlinge – sobald ich ihnen nahekomme, scheinen sie sich zu bewegen und davonzufliegen …“ (GIOM)

Wie ein „Tausendfüßler“ arbeitet sich der „Extremzeichner“ Bruère (*1976 in Poitiers, lebt und arbeitet in Berlin) an unterschiedlichen Themen und Motiven ab: Wappen und Münzen, ausgestopfte Tiere aus naturkundlichen Museen und kunsthistorische Meisterwerke dienen ihm ebenso als Bildgegenstand wie das eigene Portrait oder auch imaginierte Gesichter, die er zu einem persönlichen „Facebook“ versammelt.


Mit rasanter Geschwindigkeit und ungezügelter Kunstfertigkeit mischt Guillaume Bruère die verschiedenen Techniken und Materialien zu einem einzigartigen, immer wieder überraschenden Farb und Linienrausch. Sein überbordendes Werk eröffnet eine eigensinnige Symbolwelt, die mit ihren vibrierenden Strukturen gelegentlich auch an die raue, unverfälschte Formensprache von Künstlern der „Art Brut“ denken lässt. Zugleich präsentieren sei sich mit einer großen inneren Konsequenz und präzisen Zeichensetzung. Bruère verbindet dabei Meisterschaft mit Experimentiergeist, zieht den Betrachter in den Bann und lässt ihn kaum mehr los


KATALOG
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog (dt/en) in Klappenbroschur im Kettler, Bönen Verlag herausgegeben von Marta Herford (176 Seiten, 143 überwiegend farbige Abb.).

 

vom 26. August bis 4. November 2012

 

Bildlegende:

1) nach Corot (le peintre enfant), Louvre, Paris, 29.6.2011, Ölkreide und Bleistift auf Papier; Foto: Hans Schröder
2) nach Jean-Baptiste Siméon Chardin (Giom dessine, 1739), Louvre, Paris, 13.1.2011, Ölkreide, Buntstift, Bleistift auf Papier; Foto: Eric Tschernow, Berlin
3) Ohne Titel, 23.03.2012, Ölkreide, Acryl, Tempera und Bleistift auf Papier; Foto: Eric Tschernow, Berlin
4) Ausstellungsplakat

 

Gwendolin Ross
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