08.02.2014 09:00 MIGROS MUSEUM FÜR GEGENWARTSKUNST

Ausstellung in Zürich: «Sacré 101 – Wechselwirkung von Tanz und bildender Kunst

ausstellung zuerich

Migros Museum für Gegenwartskunst verfolgt weiterhin sein Interesse an der Wechselwirkung von Tanz und bildender Kunst; Bild 1: Filmstill Strawinsky et les Ballets Russes (Denis Caiozzi, 2008), Copyright V. M. Baranovsky

migros museum zuerich

Bild 2: Marko Lulić, The Sacrifice, 2013, Videostill, Courtesy of the artist and Gabriele Senn Galerie, Copyright the artist

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Bild 3: Julie Verhoeven, Sweating Greens, 2014, Videostill, Courtesy of the artist

Von: GFDK - MIGROS MUSEUM FÜR GEGENWARTSKUNST

Mit dem Ausstellungsprojekt «Sacré 101 – An Exhibition Based on The Rite of Spring» verfolgt das Migros Museum für Gegenwartskunst weiterhin sein Interesse an der Wechselwirkung von Tanz und bildender Kunst anhand eines der wichtigsten Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts, Le Sacre du printemps (zu Deutsch: Die Frühlingsweihe).

Ausstellung in Zürich

1913 wurde Igor Strawinskys Le Sacre von Diaghilews Ballets Russes unter der Choreografie von Vaslav Nijinsky im Théâtre des Champs Elysées in Paris uraufgeführt und gilt bis heute als der Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Mit seiner revolutionären Musik und Choreografie gilt das Stück als einer der grossen Momente des Aufbruchs in die Moderne. Bis heute fasziniert das Ballett, in dem eine Jungfrau sich für den Frühlingsgott aufopfert und zu Tode tanzt, nicht nur die bildende Kunst, sondern es ist auch das meistchoreografierte Ballett überhaupt.

Freunde der Kunst

Nebst einer Auswahl von Le Sacre-Tanzdokumentationen – mehrere werden dabei erstmals in einem Ausstellungskontext gezeigt – wird die Mehrzahl der eingeladenen Künstler speziell für die Ausstellung neue Werke schaffen, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Ballett, seinem Kontext und seiner Historie auseinandersetzen. Ebenfalls werden die wegweisende Arbeit Recollections of My Life with Diaghilev 1919–1929 (1977/78) der amerikanischen Künstlerin Eleanor Antin und das zeichnerische Werk Vaslav Nijinskys (um 1919) in die Ausstellung eingebunden – beides wird erstmals in der Schweiz präsentiert.

15. Februar – 11. Mai 2014

 

Eröffnung: Freitag, 14. Februar

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