17.05.2014 09:00 HAUSERGALLERY

Ausstellung in Zürich: Beni Bischof »Banane, Brot, Feuer.« - es herrscht ein gewaltiges Durcheinander

beni bischof ausstellung zuerich

Er kombiniert schonungslos unterschiedlichste Medien wie Zeichnung, Collagen, Malerei, Installation und Skulptur zu einem neuen Gefüge; (c) Beni Bischof

Von: GFDK - Graziella Kuhn

HAUSERGALLERY freut sich die Einzelausstellung "Banane, Brot, Feuer." von Beni Bischof zu präsentieren. und möchte Sie zur Vernissage am Mittwoch, 21. Mai 2014 von 18:00 - 20:00 Uhr einladen.

„Im grossen Ganzen herrscht im Grossen und Ganzen ein gewaltiges Durcheinander.“ - Friedrich Löchner

Ausstellung in Zürich

Beni Bischof erschafft durch seine eigene Sicht der Dinge und seiner unbändigen Leidenschaft, alles zu hinterfragen, einen künstlerischen Kosmos der seinesgleichen sucht. Kein Material, kein Thema, kein Inhalt, keine Grenze und kein Gefühl bleiben von seinem ungehemmten Spieltrieb verschont. 

Er kombiniert schonungslos unterschiedlichste Medien wie Zeichnung, Collagen, Malerei, Installation und Skulptur zu einem neuen Gefüge. Inspiration bezieht er aus der Bilderflut, die von der bunten Medienwelt erzeugt wird. Seine Werke zeigen auf unheimlich präzise Art und Weise die fortschreitende digitale Fragmentierung der heutigen Gesellschaft. Humor sowie Zynismus prägen viele seiner ausdrucksstarken Gebilde und lassen ein sehr feines Gespür für das menschliche Dasein - in all seinen Facetten - erkennen. Diese inhaltlichen Aussagen folgen aber keiner konzeptuellen Strategie, denn Bischof folgt spontan seiner Intuition und schenkt so seiner Kreativität in jeglicher Form Freiheit. 

Freunde der Kunst

Seine surrealen Werke offenbaren gerne die menschlichen Abgründe und lassen die Gesellschaft zu einer Karikatur verkommen. Damit weist er auf die Komplexität des heutigen Lebens hin und versucht diese mittels seiner ganz eigenen künstlerischen Aussagekraft dem Betrachter näher zu bringen. Dabei bricht er gerne mit Konventionen und Regeln der Gesellschaft sowie der bildenden Kunst, die so grosse Irritationen auslösen können und sogar sollen. Nur durch eine feine Beobachtungsgabe ist die komplette Tragweite seiner zuerst grotesk anmutenden Werke zu erkennen.

Der Betrachter wird unverhohlen aufgefordert, sich über die Zustände dieser Welt Gedanken zu machen und nicht wie bei so vielem an der Oberfläche zu verweilen.

Text: Graziella Kuhn

Beni Bischof (*1976) lebt und arbeitet in St. Gallen. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Einzel- und Gruppen- ausstellung im In- und Ausland zu sehen. Unter anderem: Kunst Halle Sankt Gallen, Fotomuseum Winterthur, Helmhaus Zürich, Marta Herford, La jeunesse est un art im Aargauer Kunsthaus, Fumetto Festival Luzern, Fourth Moscow Biennial of Contemporary Art, Space Oddity at CCA Andratx Art Foundation Mallorca, The Fourth Moscow Biennale of Contemporary Art, Kunstraum Düsseldorf, CAPC Museum of Contemporary Art Bordeaux. Beni Bischof wurde bereits zweimal mit dem Eidgenössischen Preis für Kunst des Schweizer Bundesamtes für Kultur ausgezeichnet. Ende Mai 2014 erscheint bei Edition Patrick Frey sein „Psychobuch“. Das umfangreiche Buch ist zugleich Gesamtschau von Bischofs Schaffen und eigenständiges Künstlerbuch.

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