14.11.2012 07:02 gehörte der ersten Stunde des deutschen Konstruktivismus

Ausstellung in Wiesbaden: „nichts – und alles“ Der De-Stijl-Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart 24. November 2012 bis 26. Mai 2013

Ausstellung in Wiesbaden: „nichts – und alles“ Der De-Stijl-Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart 24. November 2012 bis 26. Mai 2013

Bild 1: K116, 1940 (c) Museum Wiesbaden,

Bild 2: K 199, 1953, (c) Museum Wiesbaden

Bild 3: K187, (c) Museum Wiesbaden

Von: GFDK - Museum Wiesbaden

Am 19. Dezember 2012 jährt sich der Todestag von Friedrich Vordemberge- Gildewart (1899–1962) zum fünfzigsten Mal. Aus diesem Anlass präsentiert das Museum Wiesbaden eine Ausstellung unter dem Titel  „nichts – und alles“ – ein Zitat aus dem Gästebuch des Künstlers, das sich übertragen lässt auf sein Werk, dessen klarer Ausdruck verborgener Komplexität bis heute junge Künstler inspiriert.

Friedrich Vordemberge-Gildewart gehörte der ersten Stunde des deutschen Konstruktivismus sowie mehreren avantgardistischen Künstlerkreisen an. Unter anderem wurde er bekannt, indem er sich 1925 der holländischen Künstlergruppe De Stijl um Piet Mondrian und Theo van Doesburg anschloss und weil er während seines Exils ab 1937 in Amsterdam im Umkreis Max Beckmanns arbeitete. Internationale Ausstellungen, sein Wirken als Leiter der Abteilung Visuelle Kommunikation an der von Max Bill mitbegründeten Hochschule für Gestaltung in Ulm ab 1955, seine Teilnahme an den Biennalen in Venedig (1952) und São Paolo (1953) oder an der documenta  in Kassel in den Jahren 1955 und 1959, vor allem jedoch die hervorragende Qualität und Vielseitigkeit seines Werks begründen die Präsenz seiner Werke in renommierten internationalen Museen.

Nach intensiver Forschungs- und Ausstellungstätigkeit zu Vordemberge- Gildewart entschloss sich die seinem Andenken gewidmete Vordemberge-
Gildewart Stiftung in Rapperswil (bei Zürich) 1997 zu einer großzügigen Schenkung des biographisch-künstlerischen Nachlasses an das Museum Wiesbaden.

Aus dem Museumsbestand werden die bedeutendsten Arbeiten der unterschiedlichen Werkgruppen des Künstlers zu sehen sein, die mit teils unveröffentlichten Objekten und Dokumenten des Archivs vereint werden, um ihn nicht nur als Maler, sondern auch als Innenarchitekt, Baugestalter und Typograf vorzustellen. 
Freundliche Leihgaben aus dem Felix- Nussbaum-Haus in Osnabrück, der Heimatstadt des Künstlers, werden die Ausstellung entscheidend bereichern. Hier wird die Ausstellung anschließend, vom 9. Juni bis zum 6. Oktober 2013, zu sehen sein.

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Museum Wiesbaden

Friedrich-Ebert-Allee 2

65185 Wiesbaden

T.+49 611 3352189

F.+49 611 3352192

annika.haas@museum-wiesbaden.de