25.12.2012 08:40 Künstlerhaus Wien

Ausstellung in Wien: Zeit(lose) Zeichen - Gegenwartskunst in Referenz zu Otto Neurath bis zum 17.2.2013

Ausstellung in Wien: Zeit(lose) Zeichen - Gegenwartskunst in Referenz zu Otto Neurath bis zum 17.2.2013

Bild 1: © Holger Deilke

Bild 2: © Rodolfo Peraza

Bild 3: © Michael Wolschlager

Bild 4: © Michael Goldgruber

Von: GFDK - Künstlerhaus Wien - 4 Bilder

Analoge und digitale Bildzeichen bestimmen die Kommunikation, visuelle Leitsysteme prägen den
öffentlichen Raum, komplizierteste Sachverhalte und statistische Werte werden in bewegten grafischen
Visualisierungen intuitiv erfahrbar gemacht – ja sogar die jüngsten politischen Revolutionen werden von universell verständlichen Piktogrammen getragen. Was heute zum (Medien)Alltag gehört, hat seinen Ursprung in Otto Neuraths Visualisierungssystem ISOTYPE (International System of Typographic Picture Education).

Nur wenige KonsumentInnen und ProduzentInnen von aktuellen Piktogrammen oder Visualisierungen sind sich der historischen Wurzeln bewusst: diese liegen in dem bildpädagogischen Programm des
österreichischen Sozialökonomen und Philosophen Otto Neurath und dessen deutschen Grafikers Gerd
Arntz (1900–1988).

Anlässlich des 130. Geburtstags von Otto Neurath
(* 10.12.1882 in Wien, † 22.12.1945 in Oxford)
gestalten die Kunsthistorikerin Maria Christine Holter und die Künstlerin Barbara Höller eine Ausstellung,
welche die Aktualität seiner Konzepte für gegenwärtige Kunstproduktionen und global genutzte Kommunikationswege verdeutlichen soll. Der Fokus liegt dabei auf der Vielfältigkeit der Strategien, für die Bildzeichen und -statistiken selbstverständlich eingesetzt werden: für eine prägnante Verbildlichung einer politischen, sozialen, globalen oder auch rein individuellen Agenda.

Kontakt

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