05.01.2015 08:00 einzigartige Zusammenschau

Ausstellung in Wien: IM LICHTE MONETS - Österreichische Künstler und das Werk des großen Impressionisten

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Innerhalb der Wiener Kunstszene des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurde Monet neben Edouard Manet als die zentrale und prägende Gestalt des französischen Impressionismus betrachtet; Bild 1: © Belvedere, Wien

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Bild 2: © Fondation Beyeler, Riehen/Basel / Foto: © Robert Bayer, Basel

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Bild 3: © Belvedere, Wien

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Bild 4: © National Gallery of Canada, Ottawa

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Bild 5: © Sammlung Denver Art Museum: Schenkung Helen Dill

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Bild 6: © Milwaukee Art Museum, Hinterlassenschaft Mrs. Albert t. Friedmann Foto: © Belvedere, Wien

Von: GFDK - Österreichische Galerie Belvedere

Die Ausstellung in der Orangerie des Unteren Belvedere zeigt Ikonen des Impressionismus in einer europaweit einzigartigen Zusammenschau – und zugleich deren vielfältige Einflussnahme auf die heimische Kunst.

Ausstellung in Wien

Dank hochkarätiger Leihgaben aus aller Welt versammelt die Ausstellung Schlüsselwerke Claude Monets, die zum Teil noch nie in Österreich zu sehen waren. 18 Jahre nach der legendären Monet-Ausstellung des Jahres 1996 stellt das Belvedere den Meister impressionistischer Lichtmalerei erneut in den Mittelpunkt einer spektakulären Sonderschau. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Monet als Inspirationsquelle für zeitgenössische Künstler, die sich an seiner Motivik und seiner Pinselführung orientierten. Ausgewählte Werke des Wegbereiters der Moderne treten in der Ausstellung in Dialog mit einer Reihe österreichischer Künstler, die, nachdem sie auf direkte oder indirekte Weise Werke Monets kennengelernt hatten, in ihren eigenen Arbeiten darauf Bezug nahmen.

Innerhalb der Wiener Kunstszene des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurde Monet neben Edouard Manet als die zentrale und prägende Gestalt des französischen Impressionismus betrachtet. Seine Arbeiten waren in Ausstellungen im Künstlerhaus, in der Secession und in der legendären Galerie Miethke zu sehen und seinen Zeitgenossen aus Zeitschriften oder Büchern bekannt.

Die bedeutendste Schau fand 1903 unter dem Titel Die Entwicklung des Impressionismus in Malerei und Plastik in der Wiener Secession statt. Dort erwarb die Moderne Galerie (die Vorläuferinstitution der heutigen Österreichischen Galerie Belvedere) das Gemälde Der Koch (Monsieur Paul), später kamen Fischer an der Seine bei Poissy und eines seiner Hauptwerke, Gartenweg in Giverny, zur Sammlung hinzu. Der Einfluss Monets auf österreichische Maler und Fotografen war unmittelbar und vielfältig. Einige übernahmen seine stilistische Handschrift, andere richteten ihr Interesse auf die Bildmotive oder die Komposition sowie auf seine konzeptionellen Ansätze.

Freunde der Kunst

Die Ausstellung im Belvedere vereint Arbeiten des französischen Ausnahmemalers, die bereits um 1900 in Wien zu sehen waren oder als Vorbilder dienten, und präsentiert sie gemeinsam mit ausgewählten Gemälden und Fotografien österreichischer Künstler dieser Zeit. Anhand von Gegenüberstellungen und historischen Dokumenten kann die Einflussnahme Monets auf die heimische Kunst u. a. von Gustav Klimt, Emil Jakob Schindler, Max Weiler, Olga Wisinger-Florian oder Ludwig Heinrich Jungnickel nachvollzogen werden.

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