15.11.2012 08:29 hochkarätige Positionen von 70 KünstlerInnen

Ausstellung in Wien: 38 Galerien präsentieren zeitgenössische Kunst VIENNA GALLERY WEEKEND vom 23. bis 25. November 2012

Ausstellung in Wien: VIENNA GALLERY WEEKEND von 23. bis 25. November 2012

Bild1: Elfie Semotan/ Gabriele Senn Galerie

Bild2: Marita Fraser/ Galerie Kerstin Engholm

Bild3: Bruno Peinado/ Mario Mauroner Contemporary Art Vienna

Quelle: Veranstalter

Von: ABC Ana Berlin Communications - 3 Bilder

Das VIENNA GALLERY WEEKEND von 23. bis 25. November 2012 bietet eine einzigartige Möglichkeit Gegenwartskunst bei freiem Eintritt in ganz Wien zu entdecken. 38 Galerien zeitgenössischer Kunst präsentieren 3 Tage lang neue und
hochkarätige Positionen von 70 KünstlerInnen. Neben Ausstellungen werden sieben von ExpertInnen geführte Galerientouren und eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Thema “Primary Market” geboten. Zusätzlich stehen
Performances, KünstlerInnengespräche und Katalogpräsentationen an diesem verlängerten Kunst-Wochenende auf dem Programm.


Seit 2010 veranstaltet der Verband österreichischer Galerien moderner Kunst das VIENNA GALLERY WEEKEND. Wiener Galerien öffnen an einem Wochenende im Herbst bei verlängerten Öffnungszeiten ihre Türen und präsentieren gemeinsam ihr Programm. Die Veranstaltung richtet den Fokus auf die ganzjährige Arbeit der Galerien so wie auf die Stärkung der Zusammenarbeit mit KünstlerInnen, SammlerInnen und Institutionen.
Alle Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt statt.

Sa, 24. November, 11 Uhr
Kunsthalle Wien Karlsplatz,
Treitlstraße 2, 1040 Wien
Harald Falckenberg (Sammler, Hamburg)
Michael Neff (Organisator Berlin Gallery Weekend)
Nicolaus Schafhausen (Direktor Kunsthalle Wien)
Rosemarie Schwarzwälder (Galerie nächst St. Stephan, Wien)
Moderation: Andrea Schurian (Der Standard)

Panel “Primary Market“

Der Begriff “Primary Market” in der Kunstszene bezeichnet den Erstverkauf eines Kunstwerks vom “primären” Händler. GaleristInnen des primären Marktes sind die Stammgalerien von KünstlerInnen, die mit der weltweiten Vermarktung ihres
OEuvres beauftragt werden. Sie agieren als Scouts der Szene, entdecken und fördern neue, aufstrebende KünstlerInnen und begleiten ihre Karriere. Ebenso betreuen Galerien den Aufbau und die Entwicklung von Kunst-Sammlungen. Im Dialog mit KuratorInnen, Museen und KritikerInnen kommt die beratende Rolle von GaleristInnen zum Tragen.


“Primary Market“ in der Kunstszene meint, technisch gesehen, den Erstverkauf eines Kunstwerks vom „primären“ Händler der Künstlerin/des Künstlers – also der Galerie, mit der sie/er seit Jahren zusammenarbeitet.
Primary Market ist aber auch eine Philosophie. Eine Art und Weise, der Kunst gegenüberzutreten, ihr den Respekt zu zollen, der ihr zukommt – und sie nicht nur als Möglichkeit zu betrachten, durch lukrative Verkäufe viel Geld zu
verdienen. Es geht eben auch und vor allem darum, die Kunst als Ideenreser voir zu begreifen, als Gedankenpool, der ihren “BenutzerInnen” geistige Orientierung in unübersichtlicher werdenden gesellschaftlichen und kulturellen Gemengelagen ermöglicht. Kunst ist immer eine Investition, aber eben nicht nur in Geld.

Kunst ist eine Investition, die eine neue Sicht auf die Dinge ermöglicht - im besten Falle - das Leben verändert.
GaleristInnen des primären Marktes stehen vor der schwierigen Aufgabe, die stets prekäre Balance zwischen Handel und geistiger Wertschöpfung zu garantieren. Sie sind daran interessiert, langfristige und konstruktive Beziehungen zu KünstlerInnen und SammlerInnen einzugehen und im Idealfall, ein Werk von Beginn an theoretisch
und praktisch zu begleiten. GaleristInnen des Primärmarkts sind die Scouts der Szene, die in einer Mischung aus ästhetischer Intuition und in langen Jahren geschulter professioneller Expertise neue, interessante KünstlerInnen “entdecken”. Und sie haben auch Ansprüche, die nicht nur auf die Brieftaschen der  SammlerInnen zielen, sondern auch auf das Qualitätsbewusstsein, die innovative Kraft und die schöpferische Leidenschaft der KünstlerInnen, die sie vertreten. Damit leisten sie eine Pionier arbeit, die auch Museen, KuratorInnen und KritikerInnen zugute kommt.

Bild 1: Gabriele Senn Galerie
Elfie Semotan
Gestreifter Schatten, Palm Springs, 2005
Courtesy Gabriele Senn Galerie

Bild 2: Kerstin Engholm Galerie
Marita Fraser
Untitled, 2012
Öl auf Leinwand
70, 5 x 70, 5 cm
Courtesy Marita Fraser und
Kerstin Engholm Galerie

Bild 3: Mario Mauroner Contemporary Art Vienna
Bruno Peinado
Wild Disney, 2011
neon, mirror, 200x410x7 cm
Courtesy Mario Mauroner Contemporary Art

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