22.02.2012 07:12 erproben die Grenzen der Malerei

Ausstellung in Stuttgart: Spätwerke von William Turner, Claude Monet und Cy Twombly bis 28. Mai 2012

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Von: Staatsgalerie Stuttgart - 3 Bilder

Bis 28. Mai 2012 zeigt die Staatsgalerie Stuttgart ca. 70 teils sehr großformatige Spätwerke von William Turner, Claude Monet und Cy Twombly. Die gezeigten herausragenden Leihgaben verdeutlichen Parallelen und Zusammenhänge in den Arbeiten und veranschaulichen ihre gemeinsamen Merkmale.

Alle drei Künstler erproben die Grenzen der Malerei und fordern auf radikale Weise die Tradition heraus. Der englische Maler William Turner (1775 –1851) begründete in seinen Landschaften und Seestücken eine abstrakte Bildsprache, die von den Impressionisten aufgegriffen wurde.

Claude Monet (1840-1926) setzte die Motive des Vorläufers der Abstraktion in Serien mit unterschiedlichen Lichtstimmungen um. Mit Cy Twombly (1928-2011) spannt die Ausstellung den Bogen bis in die Gegenwart: Der Amerikaner, bedeutender Vertreter des Abstrakten Expressionismus, entwickelt die poetische Bildsprache in seinen monumentalen Gemälden weiter.

 

Anette Frankenberger M. A.
Pressereferentin
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[1] Claude Monet (1840-1926) »London, das Parlament. Die Sonne bricht durch den Nebel«, 1904, Musée d’Orsay, Paris, Nachlass Graf Isaac de Camondo, 1911, © RMN (Musée d'Orsay)/Hervé Lewandowski

[2] Cy Twombly »Quattro Stagioni« (A Painting in Four Parts), 1993-1995, Part II: Estate, Tate, Ankauf mit Mitteln des American Fund for the Tate Gallery und Tate Members 2002, Tate, London 2011, © Cy Twombly Foundation

[3] Joseph Mallord William Turner (1775-1851) »Krieg – Das Exil und die Napfschnecke«, ausgestellt 1842 Tate, aus dem Nachlass des Künstlers, 1856, © Tate, London 2011

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