13.04.2015 07:00 dokumentieren und kommentieren

Ausstellung in München: ZOOM! ARCHITEKTUR UND STADT IM BILD - Fotografien und Videoarbeiten von fünfzehn internationalen Fotografen

ausstellung muenchen

Fotografie kann Prozesse und Strömungen festhalten, dokumentieren und kommentieren und gewinnt dadurch eine aktive Rolle in der Rezeption von Architektur; Bild 1/2: © Iwan Baan

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Bild 3: © Roman Bezjak

zoom ausstellung

Bild 4: © Lard Buurman

zoom muenchen
Von: GFDK - Pinakothek der Moderne

Die Architektur der Gegenwart steht hinsichtlich ihrer Aufgabenfelder in einem radikalen Wandel und Architekturfotografie spielt als Medium der Vermittlung und Präsentation zwischen Architekten, Auftraggebern sowie einer breiten Öffentlichkeit eine zentrale Rolle.

Ausstellung in München

Angesichts der fortschreitenden globalen Urbanisierung, den wachsenden Problemen durch Migration und sozialer Ungleichheit wenden sich auch immer mehr Fotografen den verändernden Realitäten zu, die daraus für die Wohn-, Arbeits- und Lebenswelten der Menschheit resultieren.

Die Ausstellung »Zoom!« zeigt Fotografien und Videoarbeiten von fünfzehn internationalen Fotografen, die sich mit der Beziehung und Abhängigkeit von Architektur und gesellschaftlichem wie wirtschaftlichem Wandel beschäftigen. In ihren Arbeiten konzentrieren sie sich nicht auf eine Repräsentation von Bauten, sondern auf eine Annäherung an Stadtstrukturen und deren Veränderungsprozesse sowie auf individuelle Lebensräume. Im Nebeneinander der Aufnahmen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten – von Italien bis Nigeria und China – werden Brüche und Gemeinsamkeiten sichtbar.

Freunde der Kunst

Fotografie kann Prozesse und Strömungen festhalten, dokumentieren und kommentieren und gewinnt dadurch eine aktive Rolle in der Rezeption von Architektur – und damit auch Einfluss auf das Selbstverständnis der Disziplin. Ziel und Aufgabe der Ausstellung »Zoom!« ist es zu zeigen, dass auch die zeitgenössische Architekturfotografie »so bedeutend ist wie nie zuvor« (in Anlehnung an Michael Fried) - wenn sie denn ihre Relevanz in wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen aktiv wahrnimmt.

presse@pinakothek.de