17.08.2013 09:00 Galerie Peter Zimmermann

Ausstellung in Mannheim: Johannes Geccelli – Kuno Gonschior - Malerei und Arbeiten auf Papier

Johannes Geccelli, Kuno Gonschior in der galerie peter zimmermann

Durch ihre reduzierte Bildsprache und die Entwicklung einer jeweils eigenen Farbenlehre zählen beide Künstler zu den bedeutendsten Vertretern der Farbfeldmalerei; Bild 1: (c) Kuno Gonschior

ausstellung galerie peter zimmermann mannheim

Bild 2: (c) Johannes Geccelli

Von: GFDK - Galerie Peter Zimmermann

Die Galerie Peter Zimmermann zeigt vom 20. September bis 26. Oktober 2013 Malerei und Papierarbeiten von Johannes Geccelli (*1925 - † 2011 ) und Kuno Gonschior (*1935 - † 2010).Durch ihre reduzierte Bildsprache und die Entwicklung einer jeweils eigenen Farbenlehre zählen beide Künstler zu  den bedeutendsten Vertretern der Farbfeldmalerei.

Ausstellung in Mannheim

Charakteristisch für die Werke von Johannes Geccelli ist die Auswahl seiner Farben und Farbzusammensetzungen, die sich immer aufs Neue verändern und damit ein sinnliches Eigenleben mit großer Intensität entfalten, von den Bildrändern zur Bildmitte hin verdichtend, von dunkel zu hell alternierend. Im Zentrum seiner Arbeiten aber steht zunächst die (menschliche) Figur, die in frühen Werken, wie z.B. in Walking in Autumn von 1968, noch deutlich erkennbar ist.

Bildende Kunst

Sie erfährt im Laufe der Zeit eine fortwährende Reduktion – vom allmählichen Auflösen der Konturen über das Entstehen von schattenhaften Farbflecken hin zu einer schematisch anmutenden Bezugssetzung zur Fläche, was sich in Geccellis charakteristischen senkrechten Farbzeilen äußert. Jenes Farbkontinuum, das uns an mathematische oder auch musikalische Strukturen denken lässt, entsteht aus einem rein intuitiven Prozess heraus.

Freunde der Kunst

In seinen Farbstudien auf Papier, die als Vorlage fast aller Gemälde von Johannes Geccelli dienen, experimentierte er mit vielfältigen Farbmischungen und dem dynamischen Verhalten einzelner Farben zueinander.

Auch Kuno Gonschior entwickelte als bedeutender Vertreter der farbanalytischen Malerei ein völlig auf farbige „Flecken“ reduziertes Werk. Es sind pastos getupfte Farbflecken, die einerseits dicht aneinandergesetzt, andererseits auseinander driftend in Verbindung mit einem breiten Farbspektrum immer neue Effekte hervorbringen. Bei den Farbzusammensetzungen wählte er oftmals komplementäre Kombinationen, deren flimmerndes Erscheinen durch das Setzen sich vergrößernder Farbpunkte zur Mitte hin verstärkt.

Ausstellungsdauer: 21. September – 26. Oktober 2013

Öffnungszeiten der Galerie: Dienstag-Freitag 12.30-18.00 Uhr, Samstag 11.00-14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

info@galerie-zimmermann.de

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http://www.galerie-zimmermann.de/