19.05.2015 08:00 Kunsthalle

Ausstellung in Mannheim: Der kühle Blick: Graphik der neuen Sachlichkeit

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Die Künstler der neuen Bewegung, wie Otto Dix und George Grosz, wollten sich bewusst von den Expressionisten und Ihren eigenwilligen, expressiven Farb- und Formgebungen absetzen; Bild 1: © Karl Hubbuch-Stiftung Freiburg, Foto: Kunsthalle Mannheim / Cem Yücetas

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Bild 2: © Nachlass Barthel Gilles. Foto: Kunsthalle Mannheim / Cem Yücetas

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Bild 3: © VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: Kunsthalle Mannheim / Cem Yücetas

Von: GFDK - Kunsthalle Mannheim

Als Begriff nahm die „Neue Sachlichkeit“ ihren Anfang in der Kunsthalle Mannheim, wo Direktor Gustav Hartlaub 1925 die gleichnamige Ausstellung präsentierte.

Ausstellung in Mannheim

Die Künstler der neuen Bewegung, wie Otto Dix und George Grosz, wollten sich bewusst von den Expressionisten und Ihren eigenwilligen, expressiven Farb- und Formgebungen absetzen und stellten Ihnen eine kritisch veristische Darstellungsform gegenüber. Daneben gab es Künstler wie Alexander Kanoldt und Georg Schrimpf, die distanziert sachliche Darstellungsformen bevorzugten. Neben politischen Motiven spielen sowohl Landschaften eine große Rolle als auch Porträts, die die Personen in geradezu harter Ehrlichkeit abbildeten.

Als Werke von bedeutenden Vertretern der Neuen Sachlichkeit werden in der Ausstellung der Graphischen Sammlung Blätter von Conrad Felixmüller, Karl Hubbuch, Rudolf Schlichter, Alexander Kanoldt, Xaver Fuhr u.a. präsentiert. Der Teilbestandskatalog zur Graphik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde gefördert durch die Art Mentor Foundation Lucerne und die Ernst von Siemens Kulturstiftung.

Freunde der Kunst

12.06.– 06.09.2015