20.11.2012 05:02 sucht einen Querschnitt der Betrachtung der Malerei

Ausstellung in Magdeburg: HEUTE. MALEREI bis zum 17.02.2013

Ausstellung in Magdeburg: HEUTE. MALEREI bis zum 17.02.2013

(c) Alicia Paz, Black Dawn, 2009, Sammlung FRAC Languedoc-Roussilon

Von: GFDK - Kunstmuseum Magdeburg

Künstler: Gerhard Richter, *1932 in Dresden; Jonathan Lasker, *1948 in Jersey City, USA; Peter Halley, *1953 in New York; Adrian Schiess, *1959 in Zürich; Neo Rauch, *1960 in Leipzig; Daniel Richter, *1962 in Lütjenburg; Fabian Marcaccio, *1963 in Rosario de Santa Fé, Argentinien; Alicia Paz, *1967 in Mexico City; Sarah McGinity, *1974 in Australien; Rashid Johnson, *1977 in Chicago

Noch vor wenigen Jahren für nicht mehr zeitgemäß erklärt, hat die Malerei heute wieder an Bedeutung gewonnen und die alten Vorbehalte sind fast vergessen. Die Ausstellung HEUTE. MALEREI sucht einen Querschnitt der Betrachtung der Malerei im Zuge ihrer wieder gewonnenen Aufmerksamkeit. Welcher Ausdruck und welche Methoden charakterisieren sie aktuell?

Die Ausstellung zeigt Positionen, die im Bildlichen der Bildwerdung nachgehen, ohne sich dabei speziellen Tendenzen, Schulen oder Generationen zu verpflichten. Alle Künstler der Ausstellung zeichnet es aus, dass sie stets an der Malerei festgehalten haben.

Kein anderes Medium der Kunst ist so alt, wie die Malerei. Kein anderes Medium vollzieht sich so entfernt von der realen Welt und ist in ihren Möglichkeiten so vollständig frei, wie die Malerei. Bedeutet das vielleicht, das Malerei dem Menschen besonders nahe kommen kann? Gefragt wird nach dem Vorgang der Malerei als Untersuchungsfeld, welches der widersprüchlichen, unabänderlichen und komplexen Beziehung Mensch-Welt aktuell eine Entsprechung gibt.

Die Fragen berühren z.B. die Beziehungen von Farbton und Farbgestus, Bildfläche und Bildraum, Illusion und Realität, Konzeption und Autor. Malerei schafft ihre eigenen Gegenstände, ihren eigenen Raum, ihre Illusion, ihre Sinnlichkeit und ihre Emotionen, und all das beruht auf Individualität. Die Malerei der Gegenwart bezeugt parallel eine bemerkenswerte Vielfalt an Ideen und Ausdruck. Gezeigt wird eine Auswahl von renommierten internationalen Positionen, weniger zum Vergleich als zur Veranschaulichung des jeweils Eigenen und Besonderen.

Exemplarisch wird sich zeigen, was Malerei in die heutige Zeit der Dominanz medialer Bilder einbringt und sicherlich auch, was die Malerei aktuell als Reflex auf die Medien hinzugewinnt.

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