20.12.2013 07:00 Museum Morsbroich

Ausstellung in Leverkusen: Propaganda für die Wirklichkeit - treffen sich unterschiedliche Positionen von Abbildlichkeit aufeinander

ausstellung leverkusen

Die Ausstellung Propaganda für die Wirklichkeit beschäftigt sich mit Bildern und ihrer Beziehung zur sichtbaren Welt; Bild 1: (c) Cieslik und Schenk

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Bild 2: (c) Jörn Stoya

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Bild 3: (c) Marcel Broodthaers

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Bild 4: (c) Rodney Graham

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Bild 5: (c) Thomas Ruff

Von: GFDK - Museum Morsbroich

Die Ausstellung Propaganda für die Wirklichkeit beschäftigt sich mit Bildern und ihrer Beziehung zur sichtbaren Welt und stellt damit die grundlegende Frage zum Verhältnis des Bildes und der Wirklichkeit, die sich einerseits auf die Abbildungsfunktion und andererseits auch auf den Status der Wirklichkeit beziehen.

Ausstellung in Leverkusen

In über zwanzig verschieden internationalen künstlerischen Positionen und in unterschiedlichsten Medien wird das vielfältige Spektrum der Abbildungsrelation als ein grundlegendes Problem menschlicher Erkenntnis thematisiert. Wobei die zentrale Überlegung im Vordergrund steht, ob ein Bild die Wirklichkeit abbildet oder diese erst konstruiert.

Freunde der Kunst

In unterschiedlichen Medien – im Bild, in der Fotografie, in der Skulptur, in der Zeichnung, im Film oder Video oder in der Diaprojektion – werden wesentliche Fragen des Abbildens thematisiert, die nicht nur die Erkenntnisfunktion des Kunstwerkes berühren, sondern auch philosophische Fragen zum Status der Wirklichkeit aufwerfen. Was versteht man unter Wirklichkeit? Inwieweit ist sie menschlicher Erkenntnis zugänglich? Wie können Bilder Wirklichkeit fassen und welcher Art ist das Verhältnis der visuellen Zeichen zur Wirklichkeit?

Propaganda für die Wirklichkeit

In der Ausstellung treffen unterschiedliche Positionen von Abbildlichkeit aufeinander, die immer wieder unsere Wahrnehmungserfahrungen verschieben, mal das Bild und dann wieder die sichtbare Welt hinterfragen.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, dem 2. Februar 2014, um 12 Uhr im Spiegelsaal von Museum Morsbroich statt.

mit Arbeiten u.a.von

Francis Alÿs (BE), Art & Language (UK), Barbara Bloom (USA), Michaël Borremans (BE), Stanley Brouwn (NL), Marcel Broodthaers (BE), Cieslik und Schenk (DE), David Claerbout (BE), Omer Fast (IL), Morgan Fisher (USA), Robert Gober (USA), Rodney Graham (CA), Gusmão & Paiva (PT), Tobias Hantmann (DE), Bethan Huws (UK), Alicja Kwade (DE), Andreas Lorenschat (DE), Paul Pfeiffer (USA), de Rijke / de Rooij (NL), Thomas Ruff (DE), Jörn Stoya (DE), Hiroshi Sugimoto (JP), Lawrence Weiner (USA), Christopher Williams (USA)

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