11.11.2013 09:00 in focus Galerie

Ausstellung in Köln: Marc Riboud - China & Japan in den 50er und 60er Jahren

Marc Riboud - China und  Japan in den 50er und 60er Jahren ausstellung in koeln

Heute gehört Riboud zu jenen Vertretern seines Fachs; (c) Marc Riboud

Von: GFDK - In Focus Galerie

Einige der wichtigsten Arbeiten von Marc Riboud entstanden in China während der Tage hinter dem eisernen Vorhang. Die Fotografien zeigen das Leben unter der Herrschaft der geschlossenen kommunistischen Gesellschaft von Mao Zedong. Eine weitere Reihe von wunderbaren Riboud Fotografien entführt uns in das Japan der Nachkriegsjahre und dokumentiert, wie Japans Kultur, im Gegensatz zu China, aufgrund seiner westlichen Orientierung eine gänzlich andere Entwicklung nahm.

Ausstellung in Köln

Riboud war einer der ersten westlichen Fotografen in China nach der Kulturrevolution und fuhr in einem Auto von Alaska bis Mexiko. Ab 1975 war er für zwei Jahre Vize-Präsident von Magnum in Paris. 1979 verließ er die Agentur und ging wieder in den Nahen und Fernen Osten.

Freunde der Kunst

Heute gehört Riboud zu jenen Vertretern seines Fachs, die ihre Fotos neben der publizistischen Tätigkeit für Zeitungen und Zeitschriften weltweit in unzähligen Ausstellungen in Museen und Galerien präsentieren konnten, darunter in der Barbican Art Gallery in London, im ICP in New York und im Art Institute of Chicago.

Darüber hinaus hat Riboud mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht, die von etlichen Kritikern als Klassiker des künstlerischen Fotojournalismus angesehen werden. Heute lebt der Fotograf wieder in Paris. Marc Riboud ist einer der letzten lebenden, großen französischen Meister des Fotojournalismus.

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