19.10.2012 07:05 neueste werke aus der Serie „In the Woods“

Ausstellung in Köln: Hugo Fontela gilt in der spanischen Kunstszene als „l´enfant terrible“

Hugo Fontela gilt in der spanischen Kunstszene als „l´enfant terrible“

© Hugo Fontela / 100 kubik 2012.

Von: Karoline Sieg

Zur Eröffnung unserer neuen Räumlichkeiten in der Mohrenstr. 21 präsentieren wir in der Galerie 100 kubik die zweite Einzelausstellung „In the Woods“ des Künstlers Hugo Fontela (*1986, Grado, Asturias).


Hugo Fontela gilt in der spanischen Kunstszene als „l´enfant terrible“, was durch wichtige Auszeichnungen, Ausstellungen in internationalen Museen und Galerien sowie renommierte Kritiker bereits früh bezeugt wurde. Seine neusten Arbeiten, die er in der Serie „In the Woods“ zusammenfasst sind in seinem Atelier in Manhattan entstanden und werden mit 15 Leinwänden sowie Papierarbeiten in 100 kubik präsentiert.


Wie bereits in vorhergehenden Serien ist die Natur auch in seinen aktuellen Arbeiten der Protagonist. „In the Woods“ zeigt Werke in denen Fontela expressionistische Oberflächen mit bildhaften Details von symbolischem Inhalt mischt. Verlassene Baumstämmen und Äste bieten dem Betrachter einen Anhaltspunkt, in den in erdigen Farben gehaltenen Bildwelten, in denen
die Vergänglichkeit zum Hauptthema wird. Fontela beherrscht die Farbe und jeden Pinselstrich und überrascht uns erneut mit dieser Serie von Arbeiten, in denen die innerbildliche Kraft unausweichlich ist.


Die reiche Textur der Oberflächen benutzt Fontela als emotionales Element, mit dem er seine Innenwelt offenlegt. Die Ausdruckskraft seiner Farben erinnert an Elemente der informellen Kunst und er benutzt den leeren Raum in seinen Kompositionen als Provokation. Ein Raum voller Freiheit, den ihm die Malerei selbst anbietet: Gefüllt mit Klängen des Windes, erzeugt durch das Zusammenstoßen der gefallenen Blätter, voll von Erinnerungen und Gerüchen des Waldes.


„In the Woods“ zeigt Bilder voller Emotion, in denen Fontela sich in den Landschaften verliert: „Ich muss das Bild mit dem Blick berühren können und mir die feuchte Baumrinde und abgebrochenen Äste erneut in Erinnerung rufen können ‐ Früchte so vieler Jahreszeiten, die langsam vergehen.“


Die Ausstellung zeigt ein bewegendes und reifes Werk, das das Überflüssige bereinigt, um die Essenz des künstlerischen Diskurses zu präsentieren.

Malerei

26. Oktober - 21. Dezember 2012


Abbildung: Hugo Fontela, Dead Tree I, 76,2 x 101,6 cm, 2012 ©Hugo Fontela / 100 kubik 2012.

 

I00 kubik ‐ Raum für spanische Kunst • Mohrenstr. 21 • 50670 Köln

Pressekontakt: Karoline Sieg
tel/fax 0221 94645991 • e‐mail: info@100kubik.de • web: www.100kubik.de