23.06.2014 09:00 OUTDOOR-AUSSTELLUNG

Ausstellung in Hamburg: Die Kinder von Tacloban – 100 Kameras für 100 Kinder

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Mit einem leichten Windzug, einem Lüftchen, hatte sich »Haiyan« angekündigt; Bild 1: Foto: Johannes Anders

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Bild 2: Shailen Epil (13 Jahre), o.T., Philippinen/Tacloban/Barangay 94 Basper 2013

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Bild 3: Christopher Castillo (14 Jahre), o.T., Philippinen/Tacloban/Barangay San Jose 2013

Von: GFDK - Deichtorhallen Hamburg

Vom 8. Juli bis 31. August 2014 wird erstmals auf dem Deichtorhallen-Platz Fotografie präsentiert.

Ausstellung in Hamburg

In der Outdoor-Ausstellung »Die Kinder von Tacloban – 100 Kameras für 100 Kinder« werden Bilder von Kinder und Jugendlichen aus dem philippinischen Ort Tacloban präsentiert, die ihre Eindrücke vom Leben nach dem verheerenden Taifun »Haiyan« festhielten. Die gemeinsam mit der CEWE Stiftung und dem NDR Fernsehen realierte Ausstellung geht auf ein Langzeitprojekt des ARD-Fernsehkorrespondenten Philipp Abresch zurück, der seit etwa 15 Jahren Einwegkameras in Krisengebieten verteilt.

Mit einem leichten Windzug, einem Lüftchen, hatte sich »Haiyan« angekündigt. Im November 2013 zieht der Taifun über die Visayas, eine Inselgruppe der Philippinen. »Haiyan« entwickelt sich schnell zu einem der heftigsten Wirbelstürme aller Zeiten. Wer ihn überlebt, wird später sagen, der Sturm sei so ohrenbetäubend und donnernd gewesen wie ein heranbrausender Jumbo-Jet. Besonders betroffen ist die Küstenstadt Tacloban.

Freunde der Kunst

Eine Flutwelle schießt durch die Straßen, Häuser stürzen ein. Die Böen fegen Wellblechdächer, Steine und Holzsplitter wie Geschosse durch die Strassen. Bis heute stecken die Splitter so tief in den Palmenstämmen, dass sie mit bloßen Händen nicht herauszubekommen sind. An diesem Tag im November sterben in Tacloban etwa 6.000 Menschen.

leu-barthel(at)deichtorhallen.de